SWR3 Kurzmeldungen

SWR3 Kurzmeldung; Foto: SWR3

22. Juli 2019

Spahn will medizinisches Notfallsystem verbessern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Versorgung von medizinischen Notfällen neu regeln. Ziel ist es, die Notaufnahmen von Krankenhäusern entlasten. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe und berufen sich dabei auf einen Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium. Vorgesehen ist unter anderem, die Notruf-Nummer 112 für den Rettungsdienst und die Nummer für die Terminservicestellen der niedergelassenen Ärzte faktisch zusammen zu legen. Die Mitarbeiter der Notfallleitstelle sollen einschätzen, ob ein Anrufer ins Krankenhaus muss oder ein Arzt ambulant weiterhelfen kann. Außerdem soll es an allen Krankenhäusern bundesweit Notfallzentren geben.

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22. Juli 2019

Studie: Zu wenige Wohnungen in Großstädten

In deutschen Großstädten werden zu wenige Wohnungen gebaut. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hervor. Der Bedarf an Neubauwohnungen in Köln sei seit 2016 noch nicht mal zur Hälfte gedeckt worden, heißt es. In Baden-Württemberg ist die Situation in Freiburg besonders schlimm. Hier gibt es
lediglich zwei Fünftel der benötigten Wohnungen. In Stuttgart wird etwas mehr als die Hälfte des Bedarfs gedeckt. Ganz anders sei die Lage auf dem Land: Dort werde teilweise sogar zu viel neu gebaut, beispielsweise in Teilen des Schwarzwaldes. Für die Studie wurde die Zahl der Wohnungen, die in den vergangenen drei Jahren fertiggestellt wurden, mit dem geschätzten Bedarf verglichen.

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22. Juli 2019

Australischer Tennisspieler McNamara ist gestorben

Der frühere australische Tennis-Star Peter McNamara ist tot. Der zweimalige Wimbledonsieger im Doppel starb bereits am Samstag im Alter von 64 Jahren an Prostatakrebs, teilte seine Ehefrau mit. McNamara hatte nach seiner Spieler-Karriere als Trainer gearbeitet. Unter anderem drückte Boris Becker sein Beileid aus.

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22. Juli 2019

London will Vorgehen im Iran-Streit ankündigen

Nach den Tankervorfällen in der Straße von Hormus will der britische Außenminister Jeremy Hunt heute bekanntgeben, wie Großbritannien darauf reagieren will. Denkbar sind diplomatische oder wirtschaftliche Folgen für Teheran. Hunt hatte gestern mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und dem französischen Chefdiplomaten Jean-Yves Le Drian telefoniert. Alle seien sich einig gewesen, dass eine freie Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus für die europäischen Staaten oberste Priorität habe, erklärte das britische Außenministerium im Anschluss. Zugleich müsse eine Eskalation der Lage vermieden werden. Das britische Krisen-Kabinett kommt am Vormittag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.

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22. Juli 2019

Japans MP gewinnt Oberhaus – verfehlt Zwei-Drittel-Mehrheit

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat die Oberhauswahl gewonnen aber die Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlt – das geht aus dem amtlichen Endergebnis hervor. Abe hätte die Mehrheit gebraucht, um die Verfassung ändern zu können. Sein Ziel ist es, dass Japans Militär auch in internationalen Konflikten zum Einsatz kommen darf. Das ist dem Land nach der bisherigen Verfassung nicht erlaubt.

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22. Juli 2019

Indien: Zweiter Versuch für eine Mondlandung

Die indische Weltraumbehörde startet heute den zweiten Versuch einer Landung auf dem Mond. Der erste Anlauf vor einer Woche scheiterte, weil es kurz vor dem Countdown technische Probleme gab. Wenn es heute klappt, wäre Indien das vierte Land auf dem Mond – nach den USA, Russland und China. Die Inder planen eine unbemannte Rakete auf den Mond zu schicken – die zum Beispiel nach Spuren von Wasser zu suchen soll.

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22. Juli 2019

Selenskyj gewinnt Parlamentswahl in der Ukraine

Die Partei von Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach ersten Auszählungen die vorgezogene Parlamentswahl in der Ukraine gewonnen. Nach Auswertung von rund 30 Prozent der Stimmzettel lag die Partei „Diener des Volkes“ bei knapp 42 Prozent. Zweitstärkste Kraft wurde demnach die prorussische Oppositionsplattform mit knapp 13 Prozent der Stimmen. Präsident Selenskyj hat bekräftigt, dass er den Krieg im Osten des Landes beenden will. Zu den ersten Zielen gehöre es, die ukrainischen Gefangenen aus Russland zurückzuholen. Außerdem sieht er den Kampf gegen die Korruption als eine seiner Hauptaufgaben. Ursprünglich sollte die Parlamentswahl erst im Oktober sein. Präsident Selenskyj hatte sie vorgezogen.

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