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Im SWR3-Ticker halten wir euch auf dem Laufenden in Sachen Coronavirus. Hier kannst du zurückblicken bis zum Dezember 2019, als das neue Virus in Wuhan auftrat.

20.3.2020, 20:25 Uhr: Bäcker aus Hannover: „Wir haben alle eine Scheißangst um unsere Jobs“

In der Corona-Krise blicken viele Unternehmer in eine düstere Zukunft. Ein Bäcker aus Hannover hat in einem Facebook-Video einen dramatischen Appell an seine Kunden, aber auch an Kunden von anderen Bäckereien gerichtet – und damit Zehntausende Menschen erreicht. Unter Tränen sagt Gerhard Bosselmann: „Gehen Sie zu Ihrem Bäcker, egal, wie er heißt, gehen Sie hin, weil Sie damit Arbeitsplätze retten.“ Inzwischen berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass der Bäcker offenbar seinen Mitarbeitern mit einer Kündigung droht, sollten sie sich leichtfertig mit dem Coronavirus infizieren.

Gerhard Bosselmann zu Corona

20.3.2020, 18:12 Uhr: Opferzahl in Italien steigt drastisch

In Italien hat es innerhalb eines Tages so viele Todesfälle infolge der Virusinfektion COVID-19 gegeben wie nie zuvor. Die Zahl der Toten stieg laut Zivilschutzbehörde um 627 auf 4032. Bisher waren es höchstens 475 Tote an einem Tag. Die Lombardei ist in Italien am stärksten von der Pandemie betroffen.

In den USA ist die Zahl der Coronavirus-Toten auf mehr als 200 angestiegen. Nach Angaben der renommierten Johns-Hopkins-Universität wurden bis Freitag mehr als 14.200 Infektionen und 205 Todesfälle bestätigt. Die Behörden rechnen mit einem weiteren steilen Anstieg der Fallzahlen, da inzwischen deutlich mehr Menschen getestet werden

20.3.2020, 17:53 Uhr: Giffey fordert Erlass von Kitagebühren

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) fordert Länder und Kommunen auf, Eltern wegen der Corona-Krise sofort die Kitagebühren zu erlassen. Das solle den Betroffenen helfen, mit ihren Einkommenseinbußen klarzukommen, sagte Giffey der „Neuen Osabrücker Zeitung“. Es brauche jetzt pragmatische und schnelle Lösungen, so die Ministerin.

20.3.2020, 17:42 Uhr: Chef des Robert-Koch-Instituts erschüttert über Ausmaß der Krise

In Deutschland haben sich nach Informationen des Robert-Koch-Instituts bisher knapp 14.000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind fast 3.000 Fälle mehr als noch am Donnerstag. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sprach von einer Krise, die ein Ausmaß habe, das er sich nie habe vorstellen können. Die derzeit noch niedrige Todesrate mit 31 Fällen werde sich schnell ändern, erklärte er und forderte die Menschen noch einmal auf, Abstand zueinander zu halten.

20.3.2020, 17:32 Uhr: Niederlande: Mann muss wegen absichtlichem Anhusten ins Gefängnis

In den Niederlanden muss ein Mann zehn Wochen ins Gefängnis, weil er absichtlich zwei Polizisten angehustet und dabei mit einer Corona-Infektion gedroht hat. Laut Richter ist das eine Bedrohung mit dem Tod oder schwerer Misshandlung. Der 23-jährige Verurteilte ist allerdings gar nicht mit dem Corona-Virus infiziert. Auch in Deutschland ist das absichtliche Anhusten nicht erlaubt, es gilt als Körperverletzung

20.03.2020, 16:45 Uhr: Lehrerverband erwartet wachsendes Leistungsgefälle

Nach Ansicht des Lehrerverbands könnte sich das Leistungsgefälle zwischen Schülern wegen des derzeitigen Heimunterrichts weiter vergrößern. Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger sagte, die Schere zwischen Schülern mit und ohne Unterstützung von zu Hause werde weiter aufgehen. Vor allem wenn die Schulschließungen länger dauerten, drohten Kindern aus bildungsfernen Familien Nachteile in der Schule.

20.03.2020, 16:34 Uhr: Auch in Hamburg gibt es Ausgansbeschränkungen

Auch Hamburg erlässt zur Eindämmung des Coronavirus weiterreichende Beschränkungen. Alle Restaurants werden geschlossen und Ansammlungen von mehr als sechs Personen untersagt, wie Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach einer Senatssitzung mitteilte. Ausnahmen gelten demnach für Lieferdienste sowie für Familien oder Gruppen von Berufstätigen. 

20.03.2020, 15:53 Uhr: Krisen-Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie auch in BW und RP?

Die IG Metall Baden-Württemberg und der für Rheinland-Pfalz zuständige Bezirk Mitte begrüßen den Krisen-Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen. Beide Bezirke wollen jetzt mit den Arbeitgebern über eine Übernahme des Tarifabschlusses reden. Er sieht vor, dass die Löhne in diesem Jahr nicht mehr steigen und Arbeitnehmer mit kleinen Kindern zusätzliche freie Tage bekommen sollen.

20.03.2020, 15:14 Uhr: Fast 100.000 Deutsche aus Ausland zurückgeholt

Reiseveranstalter und die Lufthansa haben mit Hilfe der Bundesregierung seit Montag fast 100.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts wurden rund 100 Sonderflüge organisiert. In den vergangenen Tagen hätten sich mehr als 140.000 Deutsche gemeldet, die zurückkehren wollen.

20.03.2020, 14:30 Uhr: Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schränken öffentliches Leben weiter ein

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schränken das öffentliche Leben weiter ein. Baden-Württemberg untersagt Versammlungen von mehr als drei Personen — Familien sind davon ausgenommen. Außerdem werden gastronomische Betriebe geschlossen.

In Rheinland-Pfalz soll es keine Ansammlungen mehr mit mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit geben. Innen- und Außengastronomie sollen ab Mitternacht geschlossen bleiben. Ausschließlich Straßenverkauf und Lieferdienste sind dann noch zulässig. Das kommende Wochenende werde für weitere Maßnahmen entscheidend sein, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

20.03.2020, 14:20 Uhr: EU-Kommission lockert wegen Corona-Krise Haushaltsregeln

Angesichts der erwarteten Wirtschaftskrise infolge der Coronavirus-Pandemie lockert die EU-Kommission die Haushaltsregeln. „Heute, und das ist ganz neu, aktivieren wir dieallgemeine Ausweichklausel“, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Nationale Regierungen dürften nun unbegrenzt in die Wirtschaft investieren.

20.03.2020, 13:25 Uhr: Auch das Saarland plant Ausgansbeschränkungen

Das Saarland will im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus Gaststätten schließen und eine Ausgangsbeschränkung erlassen. Das werde Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) noch am Freitag dem Kabinett zum Beschluss vorschlagen, teilte die Staatskanzlei in Saarbrücken mit.

20.03.2020, 13:05 Uhr: Abschlussprüfungen an Schulen in Baden-Württemberg verschoben

Baden-Württemberg verschiebt wegen des Coronavirus die anstehenden Abschlussprüfungen an den Schulen. Das teilte das Kultusministerium in Stuttgart mit. Der Beginn werde vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verlegt. So solle sichergestellt werden, dass die Schüler genügend Zeit hätten, sich auf die Prüfungen vorzubereiten.

20.03.2020, 12:40 Uhr: Weitreichende Ausgangsbeschränkungen in ganz Bayern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft — dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

20.03.2020, 12:00 Uhr: Bundesregierung plant milliardenschweren Rettungsschirm

Die Bundesregierung plant wegen der Corona-Krise einen milliardenschweren Rettungsschirm. Ein Regierungssprecher sagte der ARD, am kommenden Montag solle ein Nachtragshaushalt beschlossen werden. Der genaue Umfang sei noch nicht klar. Der Bund werde aber deutlich mehr Geld zur Verfügung stellen als in der Finanzkrise 2008/2009.

20.03.2020, 11:30 Uhr: Metall-Tarifpartner schließen Pilot-Vertrag für die Krise

In der Metall- und Elektroindustrie haben die Tarifpartner einen Pilotabschluss in Nordrhein-Westfalen erzielt. Unter dem Eindruck der Coronakrise einigten sich IG Metallund Arbeitgeber darauf, die Löhne in diesem Jahr nicht zu erhöhen. Arbeitnehmer mit kleinen Kindern erhalten zusätzliche freie Tage und Kurzarbeiter können auf Zuzahlungen setzen.

20.03.2020, 11:21 Uhr: Notfallregelung: Bund darf offenbar mehr Schulden machen

Die Bundesregierung will die Notfallregelung in der Schuldenbremse ziehen und so ermöglichen, dass sich der Bund deutlich höher verschulden kann. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur will die Regierung eine entsprechende Regelung beschließen, der Bundestag soll im Laufe der Woche zustimmen.

20.03.2020, 11:12 Uhr: Ausgansbeschränkung in Österreich bis Ostern verlängert

In Österreich werden die Ausgangsbeschränkungen zum Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus um drei Wochen verlängert. Sie gelten damit bis Ostermontag, den 13. April.Das hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien mitgeteilt.

20.3.2020, 10:58 Uhr: Heil: Kurzarbeitergeld ist gesichert

Das Kurzarbeitergeld reicht nach Angaben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für alle, die es brauchen. Selbst wenn die dafür vorgesehenen Milliardenrücklagen der Bundesagentur für Arbeit zur Neige gehen sollten, werde Geld aus dem Bundeshalt verwendet. Heil hat in der „Wirtschaftswoche“ außerdem angekündigt, wer wegen der Coronakrise Kinder betreuen müsse und bei der Arbeit ausfalle, für den werde es eine Lösung für eine Lohnfortzahlung geben.

20.3.2020, 9:08 Uhr: Baden-Württemberg will offenbar Niederlassungsverbot für Gruppen auf öffentlichen Plätzen

Baden-Württemberg bereitet wegen des Coronavirus ein Niederlassungsverbot für Gruppen auf öffentlichen Plätzen vor. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen.

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Coronavirus: Öffentliches Leben wird weitgehend lahmgelegt

Die Landesregierungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verschärfen die Einschränkungen für das öffentliche Leben. Wenn die Regeln nicht beachtet werden, drohen drastische Strafen.  mehr...

20.3.2020, 9:06 Uhr: Verdi fordert Schließung von Friseuren

Die Gewerkschaft Verdi ist dagegen, dass Friseure in der Corona-Krise arbeiten sollen. Während fast alle anderen Geschäfte schließen mussten, gibt es für Friseursalons Ausnahmegenehmigungen, wie auch für Apotheken oder Lebensmittelläden. Verdi fordert, dass Friseure auch schließen müssen, um Angestellte und Kunden zu schützen.

20.3.2020, 8:40 Uhr: Kinderärzte-Präsident warnt vor Zunahme von häuslicher Gewalt

Der Präsident der deutschen Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, warnt in der Corona-Krise vor einer Zunahme häuslicher Gewalt. Weil Kitas und Schulen geschlossen seien, stünden Familien vor besonderen Herausforderungen. Besonders Kinder von Eltern, die schon unter normalen Bedingungen nervlich an der Grenze seien, seien jetzt besonders gefährdet. Fischbach sagte, Eltern, die sich überfordert fühlten, sollten frühzeitig Hilfe suchen. Er rät Betroffenen, Angebote der Wohlfahrtsverbände zu nutzen oder das Jugendamt um Unterstützung zu bitten.

20.3.2020, 7:20 Uhr – Zweiter Todesfall in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz gibt es einen weiteren Todesfall wegen des Coronavirus. Ein 80-Jähriger aus dem Kreis Meyen-Koblenz sei an den Folgen der Infektion gestorben, teilte der Landkreis mit. Der Mann war stationär in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt worden.

19.3.2020, 20:47 Uhr – Freiburg erlässt eingeschränkte Ausgangssperre – als erste deutsche Großstadt

Die Menschen in Freiburg dürfen ab Samstag zwei Wochen lang ihr Zuhause nur verlassen, um zum Arzt, zur Arbeit oder zum Einkaufen zu gehen. Damit ist Freiburg die erste deutsche Großstadt mit einer eingeschränkten Ausgangssperre wegen des Coronavirus. Wer sich im Freien aufhalten möchte, darf das noch allein, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt leben. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn traf diese Entscheidung aus Fürsorge, wie er sagte. Damit wolle er die Bürger seiner Stadt schützen. Die Freiburger seien besonders gefährdet, weil die Stadt nahe an der Grenze zum Elsass und der Schweiz liegt. Inzwischen gibt es mehr als 120 Infizierte in Freiburg.

Coronavirus Betretungsverbot in Freiburg: Was bedeutet das für die Menschen?

Das Coronavirus nimmt weiterhin großen Einfluss auf das öffentliche Leben in Deutschland. In Freiburg gibt es jetzt ein Betretungsverbot – bisher ist noch unklar, ob es eine bundesweite Ausgangssperre geben wird. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich Sonntag in einer Telefonkonferenz beraten.  mehr...

19.3.2020, 17:44 Uhr – Formel 1 verschiebt Rennen

Die Formel 1 muss wegen der Corona-Pandemie auch ihre drei geplanten Mai-Rennen in den Niederlanden, Spanien und Monaco verschieben. Die Rennserie und der Weltverband Fia hoffe nun, dass die Saison „nach dem Mai“ beginnen könne, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.

In der vergangenen Woche war der Saisonstart in Melbourne kurzfristig abgesagt worden. Grund war ein Coronavirus-Fall im britischen Rennstall McLaren. Danach waren auch die Grand Prix in Bahrain und Vietnam auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Das als vierter WM-Lauf geplante Rennen in China war wegen des Ausbruchs des Coronavirus in dem Land bereits vorher verlegt worden.

19.3.2020, 17:21 Uhr – USA testen, ob Malaria-Mittel gegen Coronavirus hilft

Die US-Arzneimittelbehörde FDA will klinische Tests mit einem Malaria-Medikament starten, um dessen Wirksamkeit gegen Covid-19 zu untersuchen. Um eine Genehmigung für den Impfstoff gegen das Coronavirus zu erhalten, der derzeit erprobt werde, würden vermutlich zwölf Monate vergehen, sagt der Chef der Behörde.

19.3.2020, 17:09 Uhr – Schutzausrüstung darf wieder exportiert werden

Das vom Krisenstab der Bundesregierung zur Corona-Pandemie verfügte Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung ist aufgehoben worden. Eine mittlerweile von der Europäischen Kommission erlassene Verordnung sehe vor, die Ausfuhr medizinischer Schutzausrüstung aus dem Binnenmarkt in Drittstaaten unter Genehmigungsvorbehalt zu stellen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

19.3.2020, 16:52 Uhr – Unsicherheit bei Erasmus-Studierenden

Die Viruskrise sorgt derzeit für große Unsicherheit bei Studierenden, die an europäischen Austauschprogrammen wie Erasmus und DiscoverEU teilnehmen. Manche müssen ihre Aufenthalte abbrechen, geplante Reisen werden verschoben, wie die EU-Kommission in Brüssel der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Entscheidung, wie die Studierenden mit Aufenthalten und Reiseplänen umgehen, liegt Kommissionssprecherin Susanne Conze zufolge bei den Stipendiaten oder Zuwendungsempfängern. Einige Studierende entschieden sich, in ihrem Gastland zu bleiben. Die Verschiebung oder Absage von Klassenfahrten in Rahmen von Erasmus+ liege bei den jeweiligen Schulen. „Das Erasmus+ Programm versucht, auf diese Situation mit größtmöglicher Flexibilität zu reagieren“, erklärte Conze. Einen Überblick über die Zahl der Betroffenen habe man bisher nicht.

19.3.2020, 15:43 Uhr – WHO warnt nicht mehr vor Ibuprofen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Warnung vor der Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurückgenommen. Das Virus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen. Die WHO-Experten hatten Studien und Ärzte konsultiert und seien zu dem Schluss gekommen, dass es über die bekannten Nebenwirkungen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen hinaus keine Hinweise auf negative Ibuprofen-Konsequenzen bei Covid-19-Patienten gebe.

19.3.2020, 15:28 Uhr – Staus an polnischer Grenze dürfen Lieferketten nicht stoppen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einem Telefonat mit dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki betont, wie wichtig der ungehinderte Warenfluss im EU-Binnenmarkt ist. Beide hätten sich über die nationalen Maßnahmen zur langsamen Ausbreitung des Coronavirus ausgetauscht, teilt ein Regierungssprecher mit.

Polen habe zugesagt, ein neues Verfahren der Grenzabfertigung einzuführen, um die teilweise kilometerlangen Staus durch die polnischen Grenzkontrollen abzubauen. Dadurch geraten auch die Lieferketten der Industrie durcheinander.

19.3.2020, 15:25 Uhr – Erster Todesfall in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz gibt es einen ersten Corona-Todesfall. Das hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Demnach ist eine 84-jährige Frau im Westerwald an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Sie war am 17. März in instabilem Zustand in die Paracelsus-Klinik in Bad Ems eingeliefert worden. Sie wurde auf die Intensivstation des Krankenhauses gebracht und verstarb kurze Zeit später.

19.3.2020, 15:20 Uhr – Pandemie-Lage im Kanton Tessin „dramatisch“

Die Lage im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Schweizer Kanton Tessin ist nach Angaben des nationalen Gesundheitsamtes „dramatisch“. Es fehle insbesondere an Betten in Intensivstationen zur Behandlung der Schwerkranken.

Der Kanton Tessin grenzt an Norditalien - die Region ist nach China weltweit am stärksten von der Pandemie betroffe.

19.3.2020, 15:10 Uhr – Premier League pausiert bis mindestens Ende April

Der englische Fußball ruht bis mindestens Ende April: Die Premier League unterbricht die laufende Saison bis mindestens 30. April, teilt sie nach einer Videokonferenz mit. Zudem wurde beschlossen, das Ende der Saison 2019/2020 „auf unbestimmte Zeit“ zu verschieben. Damit soll versucht werden, die Spielzeit noch zu einem Abschluss zu bringen.

19.3.2020, 14:47 Uhr – EU-Kommission will medizinische Reserven anlegen

Die EU-Kommission will als Reaktion auf die Corona-Krise eine neue strategische Reserve an medizinischem Material im Wert von über 50 Millionen Euro aufbauen. Sie soll Geräte wie Beatmungsmaschinen, Schutzkleidung, Impfungen und Medizin sowie Laborausrüstung umfassen, teilte die EU-Kommission mit.

Das Koordinationszentrum für Krisenreaktion, eine Dienststelle der Kommission in Brüssel, würde entscheiden, wo Material zu einem bestimmten Zeitpunkt am nötigsten gebraucht wird. Es käme also in verschiedenen Ländern zum Einsatz. Mit der Reserve werde die EU „Solidarität ins Werk gesetzt“, erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

19.3.2020, 13:55 Uhr – Spahn will weniger Bürokratie für Pflegende

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat konkrete Hilfen für Pflegeheime, Pflegedienste und das Pflegepersonal angeordnet, damit sie die Folgen der Corona-Krise bewältigen können.

spahn (Foto: picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Nachrichten Spahn will Pflegende entlasten

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Pflegebedürftige und auch die Pflegekräfte selbst bräuchten nun besonderen Schutz und besondere Unterstützung, sagte Spahn. Mit Pflegekassen und Pflegeverbänden sei dafür ein Maßnahmenpaket vereinbart worden, das unter anderem eine befristete Aussetzung bürokratischer Anforderungen vorsieht. Dies gilt etwa für den Pflege-Tüv, bei dem die Qualität von Einrichtungen geprüft wird. Hinweisen auf Missstände solle aber weiter nachgegangen werden.

Befristet ausgesetzt werden sollen auch Personalschlüssel und andere Vorgaben etwa zum Anteil von Fachkräften – ohne dass Vergütungen für die Heime gekürzt werden.

Spahn hat auch nochmal an die Vernunft der Bürger appeliert:

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19.3.2020, 13:50 Uhr – Seenotretter können nicht auslaufen

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie müssen Hilfsorganisationen ihre Einsätze für die Flüchtlingsrettung auf dem Mittelmeer deutlich einschränken.

Wie Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée mitteilten bliebe das Rettungsschiff „Ocean Viking“ wegen der Ausbreitung des Virus vorerst im Hafen.

Auch die Organisationen Sea-Eye und Sea-Watch können mit ihren Schiffen nicht auslaufen. Beide führten als Grund die strengen Reisebeschränkungen der Länder an. Die Rettungsteams der Organisationen bestünden aus Mitgliedern aus verschiedenen Ländern, die nun kaum zusammenkommen könnten.

19.3.2020, 13:13 Uhr – Özdemir positiv getestet

Der frühere Chef der Grünen, Cem Özdemir, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Ihm gehe es gut, schrieb er auf Twitter.

19.3.2020, 12:36 Uhr – Finanzhilfen für Arztpraxen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich für einen Rettungsschirm für Arztpraxen ausgesprochen. In vielen Praxen fehle das Personal aufgrund von Betreuungsengpässen oder durch Corona-Fälle innerhalb des Mitarbeiterkreises, führte KBV-Vorstandschef Andreas Gassen an. In einigen Fällen hätten Praxen deshalb sogar schließen müssen.

Doch wenn die ambulante Versorgung in den Praxen funktioniere könnten auch die Kliniken „sehr viel besser mit der Krise fertig werden“, betonte Gassen weiter.

Den Praxen fehlt oft die richtige Ausrüstung für ihre Arbeit. Bald soll es aber wieder mehr Schutzmasken und Desinfektionsmittel für Ärzte geben. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erwartet, dass heute Nachschub dafür kommt. Es seien rund zehn Millionen Schutzmasken geliefert worden. Sie werden jetzt an die Praxen verteilt. Bis spätestens Ende der Woche sollten alle das Material haben, heißt es. Die Verteilung läuft dabei teilweise unter Polizeischutz, sagt die KBV.

19.3.2020, 12:29 Uhr – Frankfurt: Landebahn wird zum Parkplatz

Die Flughafenbetreiberin Fraport schließt am Montag ab 8 Uhr in Frankfurt die Nordwestlandebahn, um dort Flugzeuge parken zu können. Das bestätigte Fraport dem ARD-Luftfahrtexperten Michael Immel.

Die Lufthansa wird in der kommenden Woche 700 ihrer 763 Maschinen am Boden lassen.

Auch in Berlin-Schönefeld sollen Flugzeuge abgestellt werden. Mit Blick auf die massiven Flugstreichungen sagte Lufthansa-Chef Carsten Sport am Vormittag: „So sah auch der Flugplan von 1955 aus.“ Gerade einmal 30 innerdeutsche Flüge werden ab kommender Woche in Frankfurt abheben, dazu vereinzelte Langstreckenflüge, die dreimal wöchentlich starten.

19.3.2020, 12:02 Uhr – Kramp-Karrenbauer setzt auf Reservisten

Auf die Bundeswehr werde eine größere Mobilisierung ihrer Reserve zukommen, kündigte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in einem Tagesbefehl an die Truppe an, der der Nachrichtenagentur dpa vorlag.

Die „unschätzbaren Fähigkeiten“ der Reservisten würden jetzt gebraucht. Bereits jetzt helfe die Bundeswehr „bei der Gesundheitsversorgung und wenn nötig auch bei der Gewährleistung von Infrastruktur und Versorgung sowie der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung“, schrieb Kramp-Karrenbauer. „Dafür wird sich die Bundeswehr mit hohem Engagement einbringen und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten umfassend unterstützen.“

19.3.2020, 11:47 Uhr – EU-Chefunterhändler Barnier infiziert

Der EU-Chefunterhändler Michel Barnier, der für die EU maßgeblich die Brexit-Verhandlungen leitet, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte Barnier selbst per Tweet mit.

19.3.2020, 11:24 Uhr – Polizei löst Corona-Partys auf

Schluss mit lustig: Weil sich immer mehr Jugendliche zu Corona-Partys treffen, droht Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit Ausgangssperren.

19.3.2020, 10:55 Uhr – Söder droht mit bayernweiter Ausgangssperre

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat mit einer landesweiten Ausgangssperre gedroht, wenn sich die Menschen in Bayern nicht freiwillig beschränkten: „Dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein“, sagte Söder in einer Regierungserklärung im Landtag in München.

In der Stadt Mitterteich in der Oberpfalz gibt es schon eine Ausgangssperre, ebenso im Landkreis Wunsiedel – in beiden Kommunen gebe es hohe Fallzahlen an Covid-19-Infektionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Bürger am Mittwochabend dazu aufgerufen, Disziplin zu zeigen und die notwendigen Einschränkungen im Alltagsleben zu befolgen. Zusätzliche, noch drastischere Maßnahmen wie eine allgemeine Ausgangssperre verkündete sie nicht, betonte aber, die Regierung prüfe stets neu, was sich wieder korrigieren lasse. „Aber auch: was womöglich noch nötig ist.“

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19.3.2020, 10:45 Uhr – So will die Regierung Selbständigen mit Milliarden helfen

Um Selbstständige und Kleinstfirmen in der Corona-Krise zu unterstützen, plant die Bundesregierung Hilfsmaßnahmen im Umfang von 40 Milliarden Euro, wie Medien berichten.

Corona-Krise So will die Bundesregierung Selbständigen mit Milliarden-Zuschüssen helfen

Durch die Corona-Krise kommen viele Mini-Firmen und Selbständige an ihre Grenzen. Um die schlechte Auftragslage besser abzufangen, plant die Bundesregierung nun ein Milliarden-Hilfspaket.  mehr...

19.3.2020, 9:49 Uhr – Schweiz droht mit Drosselung von Streaming-Diensten

Die Schweizer Datennetze sind in Coronavirus-Zeiten unter Druck: weil das Kommunikationsbedürfnis angesichts der Einschränkungen im öffentlichen Leben groß ist, weil schulfrei ist und weil mehr Menschen zu Hause sind und Streaming-Dienste etwa von Netflix oder Amazon nutzen. Es gebe punktuelle Überlastungen, heißt es bei den größten Anbietern Swisscom und Sunrise. Die Regierung rief die Menschen auf, weniger Videos zu streamen. Notfalls könne man solche Dienste blockieren.

19.3.2020, 8:41 Uhr – Ausgangssperre in Italien verlängert

Die Ausgangssperre in Italien wird verlängert. Regierungschef Giuseppe Conte sagte, dass das Ausgehverbot auch über den 3. April hinaus verlängert werden müsse. Es sei unvermeidbar, die verhängten Maßnahmen wie die Schließung von Schulen und Unternehmen zu verlängern, sagte Conte der Zeitung Il Corriere della Sera. In Italien gelten landesweite drastische Beschränkungen der Reise- und Versammlungsfreiheit, die bislang bis zum 3. April dauern sollten.

19.3.2020, 7:29 Uhr – Teile der Londoner U-Bahn stillgelegt

Wegen der Corona-Pandemie sind in London Teile des U-Bahn-Netzes stillgelegt worden. Bis zu 40 Stationen sind nach Angaben der Verkehrsbetriebe von den Schließungen betroffen. Auch der Verkehr mit Bussen ist eingeschränkt worden. Das Sars-CoV-2-Virus verteilt sich in London viel schneller als in anderen Teilen Großbritanniens. Premierminister Boris Johnson hatte auf einer Pressekonferenz nicht ausgeschlossen, dass London on den kommenden Tagen zur Sperrzone erklärt werden könnte.

19.3.2020, 6:20 - Australien und Neuseeland schließen Grenzen

Auch Australien und Neuseeland machen ihre Grenzen für Ausländer dicht. Australiens Premier Morrison und die neuseeländische Premierministerin Ardern sagten, nur noch die eigenen Bürger, Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz in ihren Ländern und deren enge Familienangehörige dürften einreisen. Als Begründung gab Morrison an, dass die „überwältigende Mehrheit der Fälle“ von Covid-19 aus dem Ausland einreisende Infizierte seien. Etwa 80 Prozent der Fälle in Australien seien darauf zurückzuführen, dass sich jemand im Ausland mit dem Virus angesteckt habe. Auch häufig sei, dass sich jemand im Inland durch direkten Kontakt mit einem Kranken, der aus dem Ausland gekommen sei, infiziert habe.

19.3.2020, 5:02 - 60 Kilometer Stau an der Grenze: EU verspricht Hilfe

Tausende Lasterfahrer stehen seit Mittwoch auf der A4 bei Bautzen in einem 60 Kilometer langen Stau vor der Grenze zu Polen. Die EU-Länder haben versprochen, das Problem anzugehen und den Verkehr innerhalb Europas trotz der Coronakrise am Laufen zu halten. Man sei sich einig, Störungen so gering wie möglich zu halten, vor allem für wichtige Gütertransporte, hieß es aus dem EU-Vorsitzland Kroatien. Allerdings kündigte die EU gleichzeitig neue Beschränkungen an: Österreich will jetzt auch die Grenze zu Deutschland kontrollieren. Und Deutschland beschränkt die Einreise für bestimmte EU-Bürger weiter.

19.3.2020, 3:08 – Zum ersten Mal keine Corona-Neuinfektionen in China

Seit dem Ausbruch der Corona-Welle Anfang Januar hat China landesweit keine Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings ist die Zahl der Menschen gestiegen, die infiziert aus dem Ausland nach China zurück gekommen sind. Das schürt die Angst vor einer möglichen zweiten Krankheitswelle. 34 „importierte Fälle“ seien registriert worden, heißt es von der Gesundheitskommission in Peking. Das war der bisher höchste Anstieg von Erkrankten, die aus dem Ausland eingereist sind.

19.3.2020, 0:30 Uhr – EZB will Wertpapiere für 750 Milliarden Euro kaufen

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie hat die Europäische Zentralbank (EZB) ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. Es soll dabei um staatliche und private Wertpapiere gehen, teilte die EZB mit. Das Programm werde beendet, sobald der EZB-Rat die Coronavirus-Krise für bewältigt halte – aber nicht vor Jahresende, hieß es weiter.

19.3.2020, 0:00 Uhr – Tirol steht komplett unter Quarantäne

Das gesamte österreichische Bundesland Tirol steht seit Mitternacht wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter Quarantäne. In Tirol wurden laut dem Landeschef Günther Platter bisher 474 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen gezählt – mehr als in jedem anderen österreichischen Bundesland.

18.3.2020, 18:30 Uhr – Merkel: „Nicht in Panik verfallen“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus eine Aufgabe von historischem Ausmaß. „Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt“, sagte sie in einer Fernsehansprache. Ausdrücklich dankte sie dem Gesundheitspersonal, welches nun „in der vordersten Linie“ stünde, aber auch dem Personal in Supermärkten, die einen Ansturm erleben.

SWR3online: Merkel sagt Danke in Zeiten von Corona

18.3.2020, 16:42 Uhr – Erste Ausgangssperre in Deutschland

Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die fast 7.000 Einwohner große Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Deutschland mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde mitteilte.

18.3.2020, 16:23 Uhr – EU: Falschinformationen aus Russland

Viele falsche Informationen zur Corona-Krise kommen nach Feststellung der EU-Kommission derzeit aus russischen Quellen. Die Fehlinformationen und Lügen würden unter anderem aus Russland oder von russischen Servern verbreitet sowie von Quellen, die mit dem Kreml zu tun hätten. Wenn Russland von der EU darauf angesprochen werde, distanziere sich der Kreml von diesen Quellen, sagte ein Kommissionssprecher. Die EU stelle jedoch fest, dass die Quellen in Russland säßen oder mit dem Kreml verbunden seien. Der Kreml kritisierte die Vorwürfe der EU als weiteres Zeichen für eine russlandfeindliche Haltung. Es gebe nicht ein konkretes Beispiel und einen Nachweis für diese haltlosen Behauptungen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

18.3.2020, 15:36 Uhr – Ryanair streicht fast alle Flüge

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair streicht wegen der Coronavirus-Pandemie vom 24. März an fast alle Flüge. Es werde nur noch eine sehr kleine Zahl von Verbindungen zwischen Großbritannien und Irland geben, teilte das Unternehmen mit. Ryanair begründete den Schritt mit den massiven Einschränkungen für Reisen in Europa im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

18.3.2020, 14:54 Uhr – Porsche stoppt Produktion

Wegen der Corona-Pandemie setzt nun auch der Sportwagenbauer Porsche seine Produktion von kommender Woche an aus. Gestoppt wird die Produktion zunächst für zwei Wochen, wie Porsche mitteilte. Das Stammwerk Zuffenhausen und der Produktionsstandort Leipzig bleiben demnach vom kommenden Samstag an geschlossen.

18.3.2020, 14:41 Uhr – ESC 2020 abgesagt

Der Eurovision Song Contest wird in diesem Jahr wegen des Coronavirus abgesagt. Das gaben die Organisatoren bekannt. Er sollte eigentlich in Rotterdam in den Niederlanden stattfinden.

18.3.2020, 13:44 Uhr – Österreich plant Milliarden-Hilfspaket

Die österreichische Bundesregierung die Wirtschaft in der Krise durch das Coronavirus mit 38 Milliarden Euro unterstützen. Durch die Summe sollen etwa Steuernerlassen und Notfallhilfen finanziert werden.

Vizekanzler Werner Kogler fasste die Zielsetzung der Maßnahmen wie folgt zusammen: „Alles was es braucht, koste es was es wolle, für Arbeitsplätze und Beschäftigung.“

18.3.2020, 12:54 Uhr – Frankreich gibt Pille vorübergehend ohne Rezept aus

Bis Ende Mai können Frauen in Frankreich die Antibabypille auch ohne ärztliches Rezept bekommen. Sie müssen in der Apotheke aber ein altes Rezept vorlegen. Das gilt nach einem Dekret der Regierung auch für andere Medikamente.

18.3.2020, 12:16 Uhr – Rücktransporte nach Frankfurt und Hamburg

Als erster offizieller Lufthansa-Rücktransport im Auftrag des Auswärtigen Amtes landet nach Informationen des ARD-Luftfahrtexperten Michael Immel um 18.15 Uhr eine A319-Maschine im Hamburg. An Bord der Airbus-Maschine ist ein Hamburger Mädchenchor, der eine Konzertreise durch Georgien, Armenien und Aserbaidschan absolviert hatte. Die circa 60 Personen sollten ursprünglich am Sonntag zurückkehren, als ihr Flug gestrichen wurde.

Lufthansa hat darüber hinaus seit dem Wochenende mittlerweile 27 Sonderflüge durchgeführt. 9.000 Passagiere, die vor allem auf Kreuzfahrten weltweit unterwegs waren, wurden nach Deutschland zurückgebracht. Der Ferienflieger Condor bringt heute deutschen Urlauber aus Marokko nach Deutschland zurück. Die erste Maschine aus Agadir wird gegen 16.10 Uhr in Frankfurt am Main landen. Später kommen zwei weitere Flüge aus Agadir und Marrakesch.

18.3.2020, 12:12 Uhr – RKI kontrolliert Bewegungen per Handydaten

Das Robert-Koch-Institut (RKI) will mit anonymisierten Handydaten die Wirkung der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus prüfen. Anhand der Daten lasse sich feststellen, ob die geforderten Maßnahmen auch eingehalten würden, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Diese zeigten, ob die Mobilität der Bevölkerung nachgelassen habe. Wenn die Menschen die Maßnahmen nicht umsetzten, wisse man, warum die Infektionszahlen hoch blieben. Die Deutsche Telekom stellt dem RKI kostenlos Daten zur Verfügung.

Zahlreiche Netzwerkkabel stecken in einem Serverschrank (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa)

Telekom schickt Handydaten ans RKI

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18.3.2020, 11:59 Uhr – Hilfen für Selbständige und Eltern

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sichert in einem per Twitter veröffentlichen Video Hilfen auch für kleine Selbstständige und für von Schulschließungen betroffene Eltern zu. Die Bundesregierung werde Maßnahmen treffen, um zu verhindern, dass sie ihre Existenz verlieren, sagt der Politiker. Die Bundesregierung wolle „dafür sorgen, dass die Eltern, die im Moment wegen Kita- und Schulschließungen tatsächlich nicht arbeiten können, nicht mit massiven Lohneinbußen zu rechnen haben“. Sie werde sich auch um kleine Selbstständige, Händler und Kreative kümmern.

18.3.2020, 10:35 Uhr – Mietausfälle durch Krise

Sowohl der Mieterbund als auch der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen fürchten durch die Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme für Mieter und Vermieter.

Durch ausbleibende oder reduzierte Löhne könnte es zu Mietausfällen kommen, sodass Vermietern finanzielle Einbußen und Mietern Zahlungsverzugskündigungen drohen könnten.

Beide Organisationen haben sich daher in einem Schreiben an die Bundesregierung für einen „Sicher-Wohnen-Fonds“ ausgesprochen, um eventuelle Mietausfälle auszugleichen.

18.3.2020, 10:09 Uhr – BMW schließt Werke

Der Autobauer BMW stoppt in allen Werken in der EU für zunächst vier Wochen die Produktion. Auch das Werk Rosslyn in Südafrika soll vorübergehend geschlossen werden, ebenfalls bis zum 19. April, teilte BMW-Vorstandschef Oliver Zipse mit.

18.3.2020, 9:58 Uhr – 8.000 schweizer Soldaten im Einsatz

Die Schweizer Armee erlebt derzeit die größte Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg, sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd. Hunderte Soldaten helfen mit ihrem Einsatz in Krankenhäusern.

Insgesamt will die Armee bis Ende Juni zunächst 8.000 Männer und Frauen zur Verfügung stellen, die die Patientenpflege oder beispielsweise die Logistik durch Krankentransporte unterstützen sollen.

18.3.2020, 9:46 Uhr – Bayern verschiebt Abi, Führerscheinprüfungen ausgesetzt

Bayern verschiebt wegen des Coronavirus die Abiturprüfungen. Der Beginn der Abschlussprüfungen sei vom 30. April auf den 20. Mai verschoben worden, teilte das Kultusministerium in München mit. „Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten sicherstellen“, sagte KultusministerMichael Piazolo (Freie Wähler). Weil es bis nach den Osterferien aber keinen Unterricht mehr gebe, hätten die Schüler ohne eine Änderung des Terminplans nicht genügend Vorbereitungszeit. „Wichtig war es mir, die neuen Prüfungstermine mit Lehrkräften, Eltern, Schülern und Direktoren abzustimmen“, betonte Piazolo.

Neben den Abiturprüfungen fallen auch andere Prüfungen vorübergehen aus: Der TÜV Süd hat in Bayern und Baden-Württemberg die theoretischen und praktischen Führerscheinprüfungen bis zum 19. April gestoppt. Ausnahmen gibt es nur für Führerscheine, die „dringend zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung“ nötig sind, etwa für Feuerwehr, THW und Rotes Kreuz, wie der TÜV Süd mitteilt. In anderen Bundesländern nehmen die dortigen TÜV-Organisationen Führerscheine ab, in den neuen Ländern die Dekra.

18.3.2020, 8:41 Uhr – Lehrerverband fordert „schülerfreundliche Lösungen“

Der Lehrerverband fordert wegen der geschlossenen Schulen durch die Corona-Krise „schülerfreundliche Regelungen“ bei Prüfungen, Abschlüssen und Versetzungen. Im SWR Tagesgespräch sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, Schülerinnen und Schülern dürfe aus den Schulschließungen kein Nachteil entstehen. Es sei klar, dass man sich von dem Gedanken verabschieden müsse, dass jetzt der Unterricht statt in der Schule einfach zuhause weiterlaufen würde. Meidinger betonte, man könne froh sein, wenn „vielleicht ein Viertel dessen, was vermittelt werden soll, jetzt in diesem Heimunterricht vermittelt wird.“ Wirklich schlimm werde es, wenn die Schulen auch nach den Osterferien noch geschlossen blieben. Der Präsident des Lehrerverbandes kritisierte im SWR, insgesamt räche sich jetzt, dass „die Digitalisierung an den deutschen Schulen eigentlich noch in den Anfängen steckt“. Es gebe kein Bundesland, dass hier bestens vorbereitet sei. Einige Länder hätten Bildungsplattformen, aber es zeige sich auch hier, dass die bei diesem Ansturm „in die Knie“ gingen. Hinzu komme, dass viele Schulen noch nicht einmal W-LAN hätten oder es fehle an Fortbildungen für die Lehrerinnen und Lehrer.

Corona-Krise: Lehrerverband fordert "Schüler-freundliche Regelungen" (Foto: picture alliance / Armin Weigel/dpa)

Nachrichten Corona-Krise: Lehrerverband fordert "Schüler-freundliche Regelungen"

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18.3.2020, 6:58 Uhr – Deutschland weist erste Urlauber ab

Deutschland hat damit begonnen, Reisende aus dem Nicht-EU-Ausland abzuweisen. Am Flughafen in Frankfurt am Main war am Abend ein Flug aus der Türkei betroffen, teilte die Bundespolizei mit. Wie viele Flüge es heute sein werden, ist noch nicht klar. Die EU will mit sofortiger Wirkung für 30 Tage ein Einreiseverbot umsetzen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Bundesregierung will auch ihre Rückholaktion für Zehntausende deutsche Touristen fortsetzen, die wegen der Corona-Krise im Ausland festsitzen.

18.3.2020, 5:07 Uhr – Polizei überwacht Kneipenschließungen in Berlin

In Berlin hat die Polizei überwacht, ob die Besitzer von Kneipen und Bars sich an die Anordnung halten, ihre Läden wegen des Corona-Virus zu schließen. In einem Tweet schrieb die Polizei: „Wenn Sie eine Bar betreiben, die Scheiben abkleben und Einlass nur über Klopfen oder nach Voranmeldung gewähren, dann sind das nicht nur Zustände wie im Chicago der 20er des letzten Jahrhunderts – sondern es löst auch einen Polizeieinsatz aus.“ Aber auch den Unterricht an Schulen musste die Polizei beenden. Zum Beispiel sei im Bezirk Wedding an einer Berufsschule noch Unterricht erteilt worden, hieß es. Clubs und Bars in Berlin müssen seit dem Wochenende geschlossen bleiben. Seit Dienstag sind auch alle Schulen und Kitas dicht. 

18.3.2020, 3:58 Uhr - Hopp: Corona-Impfstoff im Herbst?

Das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac kann vielleicht schon im Herbst einen Impfstoff gegen das Corona-Virus liefern. Das hat Miteigentümer Dietmar Hopp gesagt. „Bei positivem Verlauf könnten wir ungefähr im Frühsommer mit klinischen Tests beginnen“, sagte der SAP-Gründer und Mäzen desFußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim der Bild-Zeitung. Der Druck, einen Impstoff zu entwickeln sei enorm hoch, deswegen sollte es mit der Genehmigung durch die Behördenschneller gehen als in anderen Fällen. „Wir wären also in der Lage, den Impfstoff im Herbst zu liefern“, sagte Hopp.

17.3.2020, 22:05 Uhr - Urlaubsort Sölden jetzt auch unter Quarantäne

Der Skiort Sölden im besonders vom Corona-Virus betroffenen Bundesland Tirol ist von den österreichischen Behörden unter Quarantäne gestellt worden. Wie das Land mitteilte, gelten die Isolierungsmaßnahmen ab sofort. Neben dem bei Wintersportlern beliebten Ort Sölden ist auch St. Christoph am Arlberg abgeriegelt worden. „Uns liegen drei positive Testungen von Personen aus Sölden vor, wo wir wiederum nicht ausschließen können, dass ein Bezug zu einer Schirmbar hergestellt werden kann“, sagte Landeschef Günther Platter. „Um eine Weiterverbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verhindern oder zu verlangsamen, ist diese behördliche Anordnung für die Gemeinde Sölden unabdingbar.“ Für St. Christoph am Arlberg wird die Quarantäne nötig, weil sich im Nachbarort Lech am Arlberg noch mehr Menschen mit dem Virus infiziert haben. An den Ortsgrenzen werden daher polizeiliche Checkpoints eingerichtet. Damit steht nun die gesamte Arlbergregion unter Quarantäne.

17.3.2020, 18:16 Uhr - Krankenhausnotfallplan: Mehr Betten durch Umbau von Hallen

Weil sich immer mehr Menschen in Deutschland mit dem Corona-Virus infizieren, wollen Bund und Länder die stationäre Krankenhausversorgung ausweiten. Die Kliniken, die ihre Intensivbetten aufstocken, müssten entlastet werden. Deswegen sollen an anderen Kliniken und weiteren provisorischen Standorten wie Hotels oder umgerüsteten Hallen zusätzliche Betten- und Behandlungskapazitäten aufgebaut werden. So könnten doppelt so viele Notfallplätze entstehen, wie bisher. Das geht aus einem „Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus“ hervor, auf das sich Bund und Länder verständigt haben.

17.3.2020, 17:39 – Daimler stoppt Produktion

Daimler stoppt die Produktion in vielen europäischen Werken ab dieser Woche für mindestens zwei Wochen. Daimler teilte mit, dass die Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeugproduktion vom Stopp betroffen sei. Außerdem werde man auch in ausgewählten Verwaltungsbereichen die Arbeit aussetzen. Bis zum Ende der Woche sollen alle Werke heruntergefahren sein.

Auch andere Autobauer setzen die Produktion aus. An den meisten VW-Standorten soll zum Beispiel am Freitag die letzte Schicht laufen. Die Konzerntochter Audi fährt ihre Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn bis zum Wochenende ebenfalls schrittweise herunter, auch bei Skoda soll die Produktion eine Zeitlang stillstehen. Opel fährt die Produktion in seinem Stammwerk Rüsselsheim herunter. Ford wird ab Donnerstag an den deutschen Standorten in Köln und Saarlouis sowie anderen Standorten in Europa die Bänder anhalten.

17.3.2020, 15:34 – Fußball-EM wird verschoben

Die für dieses Jahr geplante Fußball-EM findet nicht statt. Die UEFA hat die Europameisterschaft auf Sommer 2021 verschoben. Demnach findet das Turnier vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2021 statt – unter welchen Voraussetzungen ist aber noch nicht klar. Ursprünglich war geplant, dass die EM am 12. Juni 2020 mit dem Eröffnungsspiel in Rom startet. Allerdings gilt Italien als Epizentrum der Corona-Krise. Durch die Verschiebung der Euro 2020 haben die zurzeit ausgesetzten nationalen Fußball-Ligen in Europa noch einen Monat mehr Zeit, ihre Saison fertig zu spielen. Bis zum 30. Juni 2020 müssen die Ligen regulär beendet sein, an diesem Tag laufen die jeweils gültigen Verträge aus.

17.3.2020, 14:15 – Kein Ibuprofen ohne ärztlichen Rat

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt davor, bei Corona-Verdacht das Schmerzmittel Ibuprofen zu nehmen. Es gebe zwar keine neuen Studien, dass die Sterblichkeitsrate steige – das prüfe man aber zur Zeit, sagte ein WHO-Sprecher. „Wir raten, im Verdachtsfall Paracetamol und nicht Ibuprofen einzunehmen“, sagte Christian Lindmeier. Allerdings beziehe sich diese Aussage nur auf die Einnahme ohne ärztlichen Rat. Wer die Medikamente von seinem Hausarzt bekommen habe, müsse sich keine Sorgen machen. Der französische Gesundheitsminister und der nationale Gesundheitsdirektor Frankreichs hatten am Wochenende vor Ibuprofen und anderen nichtsteroidalen Antirheumatika beim Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus gewarnt. Zu dieser Medikamentengruppe gehören auch Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) und Diclofenac. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) schloss am Wochenende nicht aus, dass insbesondere ASS, aber auch Ibuprofen, bei der Lungenerkrankung Covid-19 nicht hilfreich sein könnten. „Ibuprofen hemmt die Blutgerinnung, das wäre ein möglicher Hinweis“, erläutert der Virologe. Damit steige das Risiko für innere Blutungen. „Bei Paracetamol ist das nicht der Fall.“

17.3.2020, 10:12Uhr – RKI-Chef: Risiko für Gesundheit ist jetzt „hoch"

aaDas Robert-Koch-Institut (RKI) stuft das Risiko für die Bevölkerung durch das Coronavirus jetzt als „hoch“ ein. RKI-Präsident Lothar Wieler begründete die Änderung der Risikoeinschätzung mit der großen Dynamik der Pandemie und dem starken Anstieg der Fallzahlen. Das Risiko für die Bevölkerung variiere von Region zu Region und könne regional auch „sehr hoch" sein – so wie im Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Bislang war die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch Corona als insgesamt „mäßig“ eingestuft worden. Wieler sagte weiter, es müsse davon ausgegangen werden, dass die Erkrankungszahlen wesentlich höher seien, als sie dem RKI übermittelt würden.

Informationen zum Coronavirus Corona-Karten: Wie viele sind infiziert, wie viele wieder gesund?

Wie viele Menschen wurden positiv auf Corona getestet? Und wie genau ist die Lage in Deutschland? Hier findest du Karten, die ständig aktualisiert werden.  mehr...

17.3.2020, 09:28 Uhr – Telefonleitungen der Bundesagentur für Arbeit überlastet, nur im Notfall anrufen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ruft ihre Kunden auf, Anrufe bei Arbeitsagenturen und Jobcentern auf Notfälle zu beschränken. Das Anrufaufkommen sei auf das Zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen. Dadurch sei das Telefonnetz des Providers überlastet, hieß es. Kunden müssten Termine nicht absagen. Daraus gebe es keine Nachteile, wie etwa Kürzungen der Hartz-IV-Zahlungen, versichert die BA. Fristen in Leistungsfragen würden vorerst ausgesetzt. Die Arbeitsagentur und Jobcenter richteten derzeit lokale Rufnummern ein, die örtlich bekanntgemacht würden.

17.3.2020, 09:21 Uhr – Bundesregierung spricht weltweite Reisewarnung aus

Wegen der Corona-Krise hat die Bundesregierung eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Das sagte Außenminister Heiko Maas am Dienstag in Berlin. Bisher hatte das Auswärtige Amt nur von nicht notwendigen Reisen ins Ausland abgeraten.

17.3.2020, 09:17 Uhr – Rückholaktion für im Ausland festsitzende Deutsche

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat eine Rückholaktion für tausende Deutsche gestartet, die wegen Reisebeschränkungen in der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Vor allem gehe es um Urlauber in Marokko, der Dominikanischen Republik, den Philippinen, Ägypten und den Malediven. Maas sprach von einer „Luftbrücke“. Maas kündigte an, bis zu 50 Millionen Euro dafür zur Verfügung zu stellen.

„Wir müssen verhindern, dass weitere Deutsche im Ausland stranden“, begründete Maas den ungewöhnlichen Schritt. Und weiter: „Bitte bleiben sie zu Hause.“

17.3.2020, 09:15 Uhr – Ikea schließt alle Märkte in Deutschland

Der Möbelhändler Ikea schließt alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland. Man wolle damit die Ausbreitung des Coronavirus hemmen und die Mitarbeiter schützen, erklärte das Unternehmen. Die Maßnahme gilt bis auf Weiteres. Der Online-Shop soll ebenso wie das Kunden-Servicecenter weiter geführt werden.

17.3.2020, 08:54 Uhr – Volkswagen stellt Produktion weitgehend ein

Der Volkswagen-Konzern stoppt wegen der Coronavirus-Krise seine Produktion in den meisten Werken in Deutschland und Europa. Den Angaben nach soll die letzte Schicht am Freitag laufen. Die Schließung soll nach Angaben von VW-Chef Herbert Diess zwei bis drei Wochen dauern. Produktionsunterbrechungen gibt es demnach bereits diese Woche in Werken in Spanien, Portugal, Italien und in der Slowakei. In China dagegen wurde die Produktion bereits wieder aufgenommen.

17.3.2020, 06:09 Uhr – Amazon stellt 100.000 Mitarbeiter ein

Zu den Profiteuren der Corona-Krise könnte Amazon gehören. Der Versandhändler will allein in den USA 100.000 Mitarbeiter für Lager und Auslieferung einstellen, um den Anstieg der Online-Bestellungen zu bewältigen. Zudem will das Unternehmen die Stundenlöhne für Beschäftigte in den USA, Kanada und Europa erhöhen – in den USA um zwei Dollar und in Europa um etwa zwei Euro. Dafür will der Konzern über 350 Millionen Dollar aufwenden.

16.3.2020, 21:31 Uhr – Rotes Kreuz ruft zu Blutspenden auf

Das Deutsche Rote Kreuz hat alle gesunden Bürger ab 18 Jahren dazu aufgerufen, Blut zu spenden. Alle siebe Sekunden brauche in Deutschland ein Patient eine Blutspende. Gerade angesichts der Coronavirus-Pandemie seien Kliniken jetzt auf Spender angewiesen, bevor sich das Virus noch stärker in der Bevölkerung ausbreite und Blutspenden für viele nicht mehr möglich seien.

16.3.2020, 20:31 Uhr – Frankreich verhängt Ausgangssperre

Im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus schränkt Frankreich die Bewegungsfreiheit seiner Bürger stark ein. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch verlassen, um einzukaufen oder zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen, sagte Staatschef Emmanuel Macron in einer TV-Ansprache. „Wir sind im Krieg“, sagte er. Italien und Spanien haben bereits ähnliche Ausgangssperren erlassen.

16.3.2020, 19:25 Uhr – Kurzarbeitergeld wird rückwirkend ausgezahlt

Unternehmen können nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums ab sofort Kurzarbeitergeld beantragen. Das soll rückwirkend ab dem 1. März gezahlt werden.

16.3.2020, 18:57 Uhr – US-Gesundheitsbehörde: Klinische Tests für Impfstoff gestartet

Die USA sollen mit ersten klinischen Tests für einen Corona-Impfstoff begonnen haben. Die US-Gesundheitsbehörde National Institutes of Health teilte mit, der entwickelte Wirkstoff sei bereits einem ersten Probanden verabreicht werden. Insgesamt solle der Test über rund sechs Wochen an 45 gesunden Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren laufen.

16.3.2020, 18:30 Uhr – Curevac bekommt bis zu 80 Millionen Euro für Corona-Impfstoff

Die Europäische Kommission will die Tübinger Impfstoff-Firma Curevac bei der Entwicklung eines Mittels gegen das Coronavirus unterstützen. „Die EU hat deren Forschung früh unterstützt und wird nun wieder finanziell helfen“, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag in Brüssel mit, nachdem sie und Forschungskommissarin Mariya Gabriel mit Curevac telefoniert hatten. Es gehe darum, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, „der der ganzen Welt hilft“. Am Wochenende hatte es Berichte gegeben, wonach die USA exklusiv die Rechte an einem Impfstoff gegen das Coronavirus von Curevac erwerben wollten.

16.3.2020, 15:49 Uhr – Restaurants spätestens um 18.00 Uhr zu, keine Gottesdienste und Spielplätze dicht

Restaurants in Deutschland sollen demnächst spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Das geht aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder hervor.

Außerdem sollen Gottesdienste aller Religionen verboten werden. In dem Beschluss heißt es: Zu verbieten seien „Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften“.

Bund und Länder wollen im Kampf gegen das Coronavirus auch die Spielplätze in Deutschland schließen.

Die ausführliche Verordnung zu den Maßnahmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gibt es auf den Internet-Seiten der jeweiligen Landesregierung.

16.3.2020, 15.30 Uhr – Störung bei Microsoft Teams

Die Störung bei der Kommunikations-Plattform Microsoft Teams trifft diejenigen besonders, die in Home-Office arbeiten. Die Probleme äußern sich unter anderem darin, dass Nachrichten auch nach mehrmaligen Versuchen nicht erfolgreich versendet werden können. Woher die Störung kommt, dazu wollte sich Microsoft nicht äußern. Stefan Wischner vom c't-Magazin geht im Interview mit DASDING davon aus, dass es an den vielen neuen Teams-Nutzern liegen könnte, die durch das Home-Office dazugekommen sind. Weiter geht Wischner davon aus, dass auch bei anderen Kommunikations-Plattformen durch die ungewöhnliche Situation nicht alles störungsfrei laufen wird.

16.3.2020, 15:18 Uhr – Bundesregierung schlägt vor: Läden schließen, Supermärkte offen lassen

Die Bundesregierung schlägt den Ländern vor, eine Vielzahl von Geschäften zu schließen. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach offen bleiben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses zur Corona-Krise aus Regierungskreisen.

16.3.2020, 15:04 Uhr – DFL: Bundesliga und 2. Liga pausieren bis mindestens zum 2. April

„Ich möchte ausdrücklich betonen, dass wir nicht davon ausgehen, ab dem 3. April wieder zu spielen“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. In der Woche ab dem 30. März wollen sich die Vereine erneut abstimmen.

16.3.2020, 13:06 Uhr – Jobcenter schalten aufs Telefon um

Die Bundesagentur für Arbeit will persönliche Kontakte in ihren Außenstellen minimieren. Die Regional-Direktion Baden-Württemberg gab bekannt, sie konzentriere sich aktuell auf die Bewilligung von Geldleistungen. Andere Anliegen sollten telefonisch geklärt werden. Damit entfielen vorerst alle geplanten Gesprächstermine. Die Betroffenen müssten die Termine nicht absagen, ihnen entstünden dadurch keine Nachteile. Anträge auf Grundsicherung könnten formlos in die Briefkästen der Filialen geworfen werden. In der Pressemitteilung heißt es: „Bitte kommen Sie wirklich nur im Notfall in die Dienststelle.“

16.3. 2020, 11.02 Uhr – Landesregierung von Baden-Württemberg will Flugverkehr stoppen

Wegen des Coronavirus will die Landesregierung in Baden-Württemberg in dieser Woche den Flugbetrieb einstellen. Nach SWR-Informationen muss das Kabinett morgen noch zustimmen.

Der Reisekonzern TUI teilte mit, dass ein Großteil seiner Angebote ausgesetzt werde. Betroffen seien Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelangebote. Allerdings will der Reiseveranstalter gestrandete Urlauber zurückholen, teilte ein TUI-Sprecher ebenfalls auf SWR-Anfrage mit.

16.3.2020, 10:36 Uhr – Bayern ruft den Katastrophenfall aus

Bayern hat wegen der Corona-Krise den Katastrophenfall ausgerufen. Damit sollen alle staatlichen Aufgaben besser gebündelt werden. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte außerdem an, dass seine Regierung zehn Milliarden Euro zum Schutz der bayerischen Wirtschaft bereitstellt.

16.03.2020, 9:46 Uhr – Dax fällt unter 9.000 Punkte

Der Deutsche Aktienindex Dax verlor zu Handelsbeginn in Frankfurt gut fünfeinhalb Prozent. Er rutschte damit zum ersten Mal seit 2016 wieder unter die Marke von 9.000 Punkten. Experten sehen darin ein Zeichen dafür, dass die jüngsten Zinssenkungen großer Notenbanken nicht ausreichen, um die Angst der Anleger vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu zerstreuen. Am Nachmittag wollen die Finanzminister der Eurogruppe über die Lage beraten.

16.03.2020, 6:44 Uhr – Schulen und Kitas bleiben im Südwesten ab heute geschlossen

Wegen der Corona-Krise bleiben ab heute in den meisten Bundesländern die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Die Anordnung gilt bis zum Ende der Osterferien im April. Damit Eltern bei der Polizei, der Feuerwehr, in der Krankenpflege oder beim Rettungsdienst weiter zur Arbeit gehen können, wollen die Länder für Betreuungsangebote sorgen. Dabei kann es nach Aussage des Deutschen Städtetags anfangs noch zu Verzögerungen kommen. Lehrerverbände fordern Klarheit darüber, nach welchen Kriterien die Kollegen ausgesucht werden, die für die Notbetreuung der jüngeren Schüler eingesetzt werden.

Fehlende Kinderbetreuung Diese Rechte haben Eltern bei Schul- und Kitaschließungen

In mehreren Bundesländern schließen Schulen und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus – auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Unser SWR-Rechtsexperte Frank Bräutigam erklärt, welche Rechte und Möglichkeiten Eltern jetzt haben. Absprachen mit dem Arbeitgeber sind besonders wichtig.  mehr...

Der SWR reagiert auf die Schul- und Kita-Schließungen im Südwesten und sendet ab heute extra ein Programm für Kinder und Jugendliche.

15.3.2020, 23:01 Uhr – Außenminister Maas warnt vor Auslandsreisen

Außenminister Heiko Maas (SPD) warnt vor Auslandsreisen. „Von nicht notwendigen Reisen in das Ausland raten wir derzeit ab“, schreibt Maas auf Twitter. „Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.“ Hier findest du Tipps zur Urlaubsplanung und -stornierung.

15.3.2020, 22:38 Uhr – Scholz zu Produktion von Schutzausrüstung: „Wir können noch viel mehr machen.“

Die Bundesregierung denkt nach Angaben von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) darüber nach, die Produktion von Schutzausrüstung anzukurbeln. „Wir denken darüber nach, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen“, sagt der SPD-Politiker am Sonntagabend in der ARD. „Wir können noch viel mehr machen“, fügt er angesichts des Bedarf an medizinischer Schutzausrüstung hinzu.

15.3.2020, 22:05 Uhr – Alle norddeutschen Küstenländer sperren Inseln für Touristen

Alle norddeutschen Küstenländer sperren ab Montag ihre Inseln in der Nord- und Ostsee für Touristen. Darauf hätten sich die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen am Sonntag verständigt, wie die Staatskanzlei in Schwerin mitteilte.

15.3.2020, 22:00 Uhr – US-Notenbank Fed senkt Leitzins im einen Prozentpunkt

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins überraschend um einen Prozentpunkt gesenkt - auf einen Bereich von 0 bis 0,25 Prozent. Grund ist die Corona-Pandemie. Außerdem kündigte die Fed an, die Wirtschaft mit einem 700 Milliarden Dollar schweren Anleihenkaufprogramm anzukurbeln. Banken sollen Notfallkredite gewährt werden. Eigentlich hätte die nächste Entscheidung der Fed erst am kommenden Mittwoch angestanden.

15.3.2020, 22:00 Uhr – CSU-Chef Söder: Bayern wird wegen Corona-Krise Katastrophenfall ausrufen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Ausrufung des Katastrophenfalls im Freistaat angekündigt. Man werde das tun, weil man eine einheitliche Strategie unter einer einheitlichen Führung brauche, sagte Söder am Sonntagabend im BR Fernsehen.

Mit der Ausrufung des Katastrophenfalls sind in erster Linie organisatorische Fragen verbunden. Diese seien notwendig, damit das Land im Kampf gegen das Coronavirus entsprechende Maßnahmen ergreifen könne, hieß es in Regierungskreisen. Der Katastrophenfall soll zunächst für 14 Tage gelten.

15.3.2020, 20:30 Uhr – Robert-Koch-Insitut: Zahl der Infektionen in Deutschland steigt schnell weiter

In Deutschland steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus weiter. Das Robert-Koch-Institut meldet derzeit 4.838 Fälle, das sind gut tausend mehr als gestern. Die Zahl der Todesfälle wird mit zwölf angegeben. Besonders in Italien verbreitet sich das Virus nach wie vor schnell. Dort ist die Zahl der Todesfälle innerhalb eines Tages um 25 Prozent gestiegen. Sie wird jetzt mit mehr als 1.800 angegeben. Die Versorgungslage in den Risikogebieten in Norditalien wird immer schwieriger.

15.3.2020, 19:00 Uhr – Pressekonferenz von Innenminister Horst Seehofer: „Grenzen werden wegen Corona-Pandemie teilweise geschlossen“

Ab morgen früh 8:00 Uhr gibt es verschärfte Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich, der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Dänemark. Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf einer Pressekonferenz mitgeteilt.

Warenverkehr und Berufspendeln soll weiter möglich sein. Ausländer, die ohne triftigen Grund nach Deutschland einreisen wollen, müssen damit rechnen, abgewiesen zu werden. Wie lange es diese Kontrollen geben wird, ließ Seehofer offen. Er teilte weiter mit, dass ein Krisenstab der Bundesregierung am Montag darüber berät, ob Deutsche aus dem benachbarten Ausland zurückgeholt werden sollen.

15.3.2020, 17:09 Uhr – Robert-Koch-Institut erklärt Kalifornien, Washington und New York zum Risikogebiet

Das Robert-Koch-Institut hat erstmals mehrere US-Bundesstaaten zu Corona-Risikogebieten erklärt. Auf der Liste stehen jetzt auch Kalifornien, Washington und New York.

15.3.2020, 16:54 Uhr – Handelsverband: Versorgung deutscher Verbraucher ist sichergestellt

Der Handelsverband Deutschland sieht die Versorgung mit Lebensmitteln trotz der Corona-Krise gewährleistet. Es sei zwar nicht ausgeschlossen, dass es bei dem einen oder anderen Produkt Engpässe geben könnte – das liege aber an der erhöhten Nachfrage und den damit verbundenen Anforderungen an die Lieferanten. Das sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands, Stefan Genth. Er appelliert an die Verbraucher, bedarfsgerecht einzukaufen und nicht zu hamstern.

15.3.2020, 16:33 Uhr – Lufthansa holt mit Sonderflügen Passagiere zurück

Die Lufthansa will mit 15 Sonderflügen Urlauber aus der Karibik und von den Kanaren zurückholen. Das teilte ein Sprecher der Airline mit. Bis zu 4.000 Touristen sollen zurück nach Deutschland geflogen werden.

Es handele sich um Menschen, die wegen der Reisebeschränkungen durch die Corona-Krise sonst nicht hätten zurückkehren können. Neben Feriengästen von den Inseln seien das auch Kreuzfahrtpassagiere.

Mehrere Reedereien und Touristikunternehmen hätten die Lufthansa beauftragt. Abflugorte sind Teneriffa, Punta Cana und Barbados. Zielflughäfen sind Frankfurt, München, Hamburg und Berlin.

15.03.2020, 13:01 Uhr – Stuttgarter Innenminister fordert Schließung der Grenze zu Frankreich

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) fordert nachdrücklich die Schließung der Grenze zu Frankreich, um die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken. An erster Stelle stehe der Schutz der Bevölkerung vor einer Infektion, teilte Strobl am Sonntag mit. Die an Baden-Württemberg grenzende französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) gilt als Risikogebiet.

15.3.2020, 12:54 Uhr – Deutsche Bahn schränkt Regionalverkehr ein

Die Deutsche Bahn wird in den nächsten Tagen ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Damit reagiert das Unternehmen auf die geringe Zahl an Fahrgästen als Folge der Coronavirus-Krise, wie eine Sprecherin sagte. Außerdem würden in den Regionalzügen bis auf weiteres die Fahrkarten nicht mehr kontrolliert. Dies geschehe zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern, sagte die Sprecherin.

15.3.2020, 12:25 Uhr – Frankreich schließt wegen Coronavirus alle Skigebiete

In Frankreich sollen am Sonntagnachmittag alle Skigebiete geschlossen werden. „Die Skisaison endet heute. Alle Betreiber haben in der vergangenen Nacht entsprechende Anweisungen von ihrer jeweiligen Organisation erhalten“, teilte der nationale Verband der Skiliftbetreiber Domaines skiables de France (DSF) über Twitter mit. Die Schließung soll um 17.00 Uhr erfolgen.

15.3.2020, 12:08 Uhr – Österreich fährt öffentliches Leben auf Notbetrieb herunter

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat für das ganze Land „Ausgangsbeschränkungen“ angeordnet. Das meldet die Nachrichtenagentur APA. Fürs erste gebe es nur noch drei Gründe, das Haus zu verlassen: Um arbeiten zu gehen, notwendige Einkäufe zu machen und um anderen zu helfen. Außerdem sollen sich nicht mehr als fünf Menschen versammeln dürfen. Auch Sport- und Spielplätze werden geschlossen.

15.3.2020, 11:52 Uhr – Iran meldet zahlreiche Neuinfektionen und Todesfälle

Im Iran sind mittlerweile 13.938 Infektionen bekannt, das sind 1209 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Die Zahl der Todesfälle steigt um 113 auf 724.

15.3.2020, 11:48 Uhr – Frankreich schränkt Fernverkehr ein

Frankreich will den Langstreckenverkehr mit Zügen, Autos und Flugzeugen einschränken, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu bremsen. Der Langstreckenverkehr werde in den kommenden Tagen „schrittweise verringert“, sagte Umweltministerin Elisabeth Borne. Ziel sei es, den Langstreckenverkehr auf das „Allernötigste“ zu reduzieren, einen sofortigen Stopp solle es nicht geben, damit „jeder nach Hause zurückkehren“ könne.

15.3.2020, 11:45 Uhr – Neunter Todesfall in Deutschland

In Bayern ist ein weiterer Mensch einer Infektion mit dem Coronavirus erlegen. Es handele sich um eine 86-jährige Frau aus einem AWO-Seniorenheim, die am Freitag mit Atemnot in das Kemptener Klinikum eingewiesen wurde, bestätigte die AWO Schwaben der Nachrichtenagentur dpa. Das Gesundheitsamt Kempten habe das Heim darüber informiert, dass die Erkrankung und der Tod der Frau durch eine Infektion mit dem Virus verursacht wurde.

15.3.2020, 9:49 Uhr – Ostermesse des Papstes ohne Besucher

Die Osterfeierlichkeiten im Vatikan werden in diesem Jahr ohne Besucher begangen. Dasselbe gelte für alle liturgischen Feiern der Karwoche, wie der Vatikan mitteilte. Auch die Messen des Papstes in der kommenden Woche werden weiter nur im Livestream übertragen. Vergangenen Mittwoch war die wöchentliche Ansprache des Papstes bei der Generalaudienz erstmals nur als Video im Internet und über katholische Fernsehsender verbreitet worden. Mit dieser Maßnahme entspricht der Vatikan dem in Italien geltenden Versammlungsverbot, das Ansteckungen mit dem Coronavirus verhindern soll. Üblicherweise kommen zum sonntäglichen Angelus-Gebet und zur Generalaudienz Zehntausende Pilger und Besucher aus aller Welt auf dem Petersplatz zusammen.

15.3.2020, 8:05 Uhr – Netanyahu-Prozess wird um zwei Monate verschoben

Der Beginn des Korruptionsprozesses gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu wird um rund zwei Monate verschoben. Eigentlich für den 17. März angesetzt, soll der Prozess nun voraussichtlich am 24. Mai beginnen. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 70-Jährigen Betrug und Untreue sowie Bestechlichkeit vor. Es geht um den Verdacht der Beeinflussung von Medien, angeblich krumme Deals mit Unternehmen und Luxusgeschenke befreundeter Geschäftsleute im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Der Regierungschef hat alle Vorwürfe zurückgewiesen. Netanyahu hatte am Samstagabend massive Einschränkungen von Freizeitaktivitäten bekanntgegeben, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

15.3.2020, 7:38 Uhr – Trump will Tübinger Impfstoff für USA sichern

Zwischen den USA und Deutschland gibt es laut Welt am Sonntag eine Auseinandersetzung wegen eines möglichen Corona-Impfstoffs. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, US-Präsident Donald Trump biete Wissenschaftlern des Tübinger Unternehmens Curevac hohe Summen. Damit wolle er sie in die USA locken beziehungsweise das Medikament exklusiv für sein Land sichern. Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen. „Aber eben nur für die USA“, hieß es demnach in der Bundesregierung. Curevac arbeitet mit dem bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut an der Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus. Vertreter der Bundesregierung verhandeln dem Bericht zufolge nun mit dem Unternehmen.

15.3.2020, 5:44 Uhr – Argentinien schränkt Einreise stark ein

Argentinien untersagt Ausländern, die in den vorangegangenen 14 Tage in einem von der Pandemie betroffenen Land gewesen sind, die Einreise. Offen bleibt, welche Länder gemeint sind. In dem südamerikanischen Land sind bislang 45 Infektionen registriert worden.

15.3.2020, 5:12 Uhr – Einreisende müssen in Australien in Isolierung

Australien ordnet eine 14-tägige Selbstisolierung aller Passagiere an, die aus dem Ausland kommen. Die Maßnahme solle ab Sonntag Mitternacht gelten, kündigte Ministerpräsident Scott Morrison an. Für alle Kreuzfahrtschiffe, die von ausländischen Häfen kommen, gilt ein Anlegeverbot von 30 Tagen.

15.3.2020, 3:29 Uhr – Spanien applaudiert denen, die helfen

In Spanien haben Tausende Menschen am Samstagabend Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Sanitäterinnen und Sanitäter und andere Helfende in der Krise gefeiert. In Madrid waren minutenlang Beifall und Rufe fast in der ganzen Stadt zu hören. Auto- und Busfahrende hupten. Der per Whatsapp und im Netz verbreitete Aufruf zu der Aktion wurde nach Medienberichten auch in vielen anderen Teilen des Landes befolgt. Nach Italien ist Spanien das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land in Europa. Mehr als 6.000 Menschen haben sich angesteckt. Die Regierung hat wegen der Pandemie eine landesweite Ausgangssperre verhängt.

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15.3.2020, 1:11 Uhr – Frankreich schließt Restaurants und Cafés

Wegen der Corona-Krise schließt Frankreich alle nicht lebensnotwendigen öffentlichen Orte. Unter anderem Restaurants, Bars und Läden dürfen seit Mitternacht nicht mehr offen sein. Das kündigte Frankreichs Premier Èdouard Philippe an. Lebensmittelgeschäfte, Banken und Apotheken dürfen demnach aber weiter öffnen. Auch die Kommunalwahl finde statt, allerdings unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. In Frankreich gelte damit jetzt die höchste Stufe im Kampf gegen Epidemie.

15.3.2020, 0:05 Uhr – Berliner Polizei schließt Kneipen

Die Berliner Polizei ist die Kneipen der Hauptstadt abgefahren und hat sie wegen der Coronavirus-Epidemie geschlossen. In Neukölln gingen Polizisten von Bar zu Bar und baten die Kellner darum, alle Gäste hinauszubitten. Ebenso wurden in Wedding Eckkneipen nach und nach geschlossen. Über Twitter bat die Polizei um Verständnis und berichtete, dass es in fast allen Fällen keine Probleme gab.

14.3.2020, 20:35 Uhr – Weltweit mehr als 150.000 Infektionen

Weltweit haben sich bisher mehr als 150.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Das hat die Johns-Hopkins-Universität in den USA bekannt gegeben. Die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 gibt sie derzeit mit 5.600 an. Am stärksten betroffen ist nach wie vor China, gefolgt von Italien, dem Iran, Südkorea, Spanien und Deutschland. Nach Angaben der US-Universität gibt es in Deutschland 4.174 bestätigte Fälle der Krankheit.

Überblick SWR3-Faktenchecks Fake News & Verschwörungstheorien in der Corona-Krise

Fake News verbreiten sich dieser Tage schneller als das Virus. Panikmache, falsche Fakten und Verschwörungstheorien verunsichern bei Whatsapp & Co. Hier findest du Faktenchecks – und wir zeigen, wie du die Fakes erkennen kannst.  mehr...

14.3.2020, 17:47 Uhr – Bundesregierung warnt vor Fake-News

Die Bundesregierung warnt angesichts der Corona-Krise vor Falschnachrichten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb auf Twitter, es sei falsch, dass die Bundesregierung bald massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen würde. Auch beim Kommunikationsdienst Whatsapp kursieren Falschmeldungen – zum Beispiel eine Sprachnachricht, in der eine Frau von angeblichen Ergebnissen der Universität Wien berichtet. Nach denen würde Ibuprofen die Symptome einer Corona-Infektion verschlimmern. Die Uni Wien distanziert sich davon. Bisher gebe es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie sich Ibuprofen auf die Infektion auswirkt. Einige Experten und Politiker warnen trotzdem vor der Einnahme von Ibuprofen, wie der französische Gesundheitsminister Olivier Véran.

14.3.2020, 16:22 Uhr – Europa-Park Rust schließt Wasserwelt Rulantica

Die Corona-Krise belastet auch den Europa-Park in Rust (Ortenaukreis): Die erst Ende November 2019 eröffnete Wasserwelt Rulantica wird von Montag an geschlossen. Das teilte die Betreiberfamilie Mack mit. Grund für die Entscheidung seien die „dynamischen Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus“. Die Sicherheit und Gesundheit der Gäste habe stets höchste Priorität, schreiben die Verantwortlichen in einem Facebook-Post. Der Park hatte vor, nach der Winterpause am 28. März wieder für die Besucher zu öffnen.

14.3.2020, 14:55 Uhr – Spanien will landesweite Ausgangssperre

Nach Italien will auch Spanien eine landesweite Ausgangssperre verhängen. Die Regierung weist die Menschen in Spanien in ihrem Entwurf für das entsprechende Dekret an, zuhause zu bleiben. Ausnahmen seien nur Notfälle, wenn Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen müssten oder zur Arbeit müssten. Schon gestern hatte die Regierung in Madrid angekündigt, heute formell den Notstand auszurufen.

14.3.2020, 13:34 Uhr – Spahn warnt vor Fake News

Das Bundesgesundheitsministerium warnt bezüglich der Corona-Pandemie vor Falschinformationen und Panikmache im Internet. Es stimme nicht, dass die Regierung das öffentliche Leben bald noch mehr einschränke, schrieb das Ministerium auf Twitter. Die Bürger sollten mithelfen, die Verbreitung dieser Falschnachrichten zu stoppen.

14.3.2020, 11:47 Uhr – Rückkehrer sollen zwei Wochen in freiwillige Quarantäne

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Rückkehrern aus Italien, der Schweiz und Österreich dazu aufgerufen, freiwillig in Quarantäne zu gehen. „Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie 2 Wochen zu Hause – unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht“, schrieb Spahn auf Twitter. Wer nach seinem Aufenthalt in einem Risikogebiet insgesamt 14 Tage zuhause war und nicht krank geworden ist, könne wieder nach draußen gehen.

14.3.2020, 10:58 Uhr – Merkel: Auch Familienveranstaltungen vermeiden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat jeden Einzelnen dazu aufgerufen, mit dem eigenen Verhalten die Menschen zu schützen, die an einer Vorerkrankung leiden. Weil die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten noch dauern werde, sei es wichtig, soziale Kontakte weitgehend einzustellen, „wo immer das möglich ist“, sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. „Jeder und jede kann mit seinem und ihrem persönlichen Verhalten dazu beitragen, dass sich die Geschwindigkeit, in der Menschen infiziert werden, so verlangsamt, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird“, sagte die Kanzlerin. Die Bürger sollten Veranstaltungen meiden, die nicht notwendig seien – bis hinein ins familiäre Umfeld. „Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen.“

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14.3.2020, 9:38 Uhr – Google entwickelt Corona-Gefahr-Seite

Google entwickelt eine Website um Bürgern mit Corona-Angst zu helfen. Mit dem Tool sollen sie besser abschätzen können, ob ein Test auf das neuartige Virus notwendig ist. Die Entwicklung ist laut Google noch am Anfang. Erstmal solle die Website in der Region um San Francisco getestet und das Projekt dann allmählich weiter ausgeweitet werden.

14.3.2020, 9:06 Uhr - Britische Regierung will Notfallregelungen beschließen

Die britische Regierung will kommende Woche Notfallregelungen beschließen, mit denen Massenveranstaltungen verboten werden können. Dabei gehe es auch um Kompensationen für Organisationen, verlautet aus Regierungskreisen. Medienberichten zufolge könnten das Glastonbury-Musikfestival, das Tennisturnier in Wimbledon und das Grand-National-Pferderennen von Absagen betroffen sein.

14.3.2020, 0:52 Uhr – Tirol und Madrid jetzt auch Risikogebiet

Das Robert-Koch-Institut hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus weitere Regionen zu Risikogebieten erklärt: Betroffen sind in Österreich das Bundesland Tirol und in Spanien die Hauptstadt Madrid. Außerdem gelten weiterhin ganz Italien, der Iran, der Nordosten Frankreichs, Provinzen in China und Südkorea sowie der Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen zu den Corona-Risikogebieten. Das Bundesgesundheitsministerium ruft alle kürzlich aus Italien, Österreich oder der Schweiz zurückgekehrten Bürger auf, sich in Quarantäne zu begeben. Dies gilt unabhängig davon, ob der Reisende Symptome zeige oder nicht.

13.3.2020, 21:33 Uhr: ARD extra: Schulen zu, Kitas dicht

Schulen werden geschlossen, Wirtschaftszweige brechen ein: Der Kampf gegen das Coronavirus hat viele Schauplätze. Ein ARD extra hat die dramatischen Ereignisse vom Freitag zusammengefasst. Wir schließen damit den Liveblog für heute.

13.3.2020, 20:54 Uhr: Schleswig-Holstein lässt Clubs, Kinos und Schwimmbäder schließen

Schleswig-Holsteins Landesregierung hat beschlossen, per Erlass alle öffentlichen Veranstaltungen zu untersagen. Das betreffe ab Samstag Clubs, Diskotheken, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Kinos, Theater, Museen und Volkshochschulen. „Solidarität ist das Gebot der Stunde“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Die Landesregierung plant auch Zugangsbeschränkungen zu Bibliotheken und auch zu Bars und Restaurants.

13.3.2020, 20:33 Uhr: US-Präsident Donald Trump ruft den nationalen Notstand aus

US-Präsident Donald Trump hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den nationalen Notstand ausgerufen. Um die Pandemie einzudämmen, würden die USA weitere Bundesmittel in Höhe von bis zu 50 Milliarden Dollar einsetzen. Das sagte Trump bei einer Pressekonferenz in Washington.

Krankenhäuser sollen ihre Notfallpläne aktivieren. In den USA wurden bisher nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde 1.600 Covid-19-Fälle registriert. Anders als in manchen anderen Staaten bedeutet der nationale Notstand in den USA kein Außerkraftsetzung von Grundrechten.

Trump verteidigte in seiner Rede auch die amerikanischen Einreiseverbote für Europäer. Seine Experten und die WHO hätten bestätigt, dass Europa der Corona-Hotspot sei.

13.3.2020, 19:58 Uhr: Robert-Koch-Institut: 700 neue Infektionen in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen um rund 700 auf mehr als 3.000 angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut. Acht Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht Europa mittlerweile als „Epizentrum“ der Corona-Pandemie.

13.3.2020, 19:20 Uhr: Dänemark schließt seine Grenzen

Dänemark schließt bis auf Weiteres seine Grenzen. Die Maßnahme gelte ab dem morgigen Samstag um 12.00 Uhr, teilte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen mit.

13.3.2020, 17:27 Uhr: Angela Merkel: „Die Corona-Krise ist einzigartig“

„Die Krise ist einzigartig. Sie ist so, dass wir damit keine Erfahrungen haben. Hier haben wir es mit einem Gegner zu tun, wenn ich das so sagen darf, einem Virus, den wir nicht kennen, wo wir noch nicht wissen, wie wir ihn bekämpfen können, durch Impfungen oder durch Medikamente. Und deshalb müssen wir so agieren, wie wir es möglichst kraftvoll tun können.“

Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin

13.3.2020, 17:17 Uhr: Flugverkehr zwischen der Türkei und Deutschland wird eingestellt

Ab Samstagmorgen gibt es wegen der Corona-Krise keine Flugverbindungen mehr zwischen der Türkei und Deutschland. Das hat die Regierung in Ankara bekannt geben.

13.3.2020, 16:44 Uhr: Brandenburg schließt Schulen und Kitas

Auch Brandenburg schließt nun alle Schulen und Kitas. Ab Mittwoch und bis zum Ende der Osterferien soll keine reguläre Betreuung und kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. In den Kommunen soll eine Notbetreuung organisiert werden.

13.3.2020, 16:18 Uhr: Fußball-Bundesliga sagt Spiele ab

Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag werde verlegt, teilte die DFL mit. In der Stellungnahme heißt es:

„Hintergrund ist unter anderem, dass sich im Lauf des Tages der Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus im Umfeld mehrerer Clubs und von deren Mannschaften ergeben haben und weitere Infektionen nicht auszuschließen sind.“

13.3.2020, 16:10 Uhr: Bahn kündigt Kulanzregelung an

Die Deutsche Bahn will ihren Betrieb nicht einschränken - und hat neue Kulanzregeln angekündigt:

13.3.2020, 15:54 Uhr: Sachsen-Anhalt und Sachsen schließen Schulen

Auch Sachsen-Anhalt schließt von Montag an die Schulen Kitas im Land. Die Regelung gelte bis zum 13. April, teilte die Landesregierung in Magdeburg mit. Sachsen will ab Montag die Schulpflicht aussetzen. Dies soll in einem zweistufigen Verfahren erfolgen, teilte das sächsische Kultusministerium mit. Der Plan sehe vor, dass ab Montag alle Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen oder anderweitig eine Betreuung absichern können, ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken. Es bestehe dann keine Schulpflicht. Unterricht werde nicht erteilt. Sachsen hatte zunächst erklärt, dass die Schulen in Sachsen geöffnet blieben.

13.3.2020, 14:44 Uhr: Thüringen schließt Schulen ab Dienstag

Auch in Thüringen bleiben zum Schutz gegen das neuartige Coronavirus von Dienstag an alle Schulen und Kitas geschlossen. Das teilte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) mit. Zuvor hatten sich wegen der Infektionsgefahr bereits zehn andere Bundesländer zu Schulschließungen in der kommenden Woche entschieden.

13.3.2020, 14:42 Uhr: Sommersemester startet in NRW später

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wird der Start des Sommersemesters an den nordrhein-westfälischen Hochschulen vorerst bis zum 19. April, dem Ende der Osterferien, verschoben. Das teilte die Landesregierung mit. Ursprünglich sollte das Sommersemester an den Fachhochschulen am 23. März und an den Universitäten am 6. April beginnen.

13.3.2020, 14:36 Uhr: Schulen schließen auch in Hessen

Wegen des Coronavirus sollen auch in Hessen landesweit die Schulen geschlossen werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Wiesbaden am Freitag aus Regierungskreisen. Unter Führung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will das Kabinett im Laufe des Tages zu einer Sondersitzung zusammenkommen und ein Maßnahmenpaket beschließen. Mit Hessen haben nun schon zehn Länder flächendeckende Schulschließungen geplant.

13.3.2020, 14:17 Uhr: Österreich schließt Geschäfte und setzt Gemeinden unter Quarantäne

In Österreich müssen ab kommender Woche viele Geschäfte vorübergehend schließen. Lebensmittelmärkte und Apotheken gehörten zu den Geschäften, die offen bleiben dürfen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien. Außerdem stellt Kurz das Paznautal, sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg unter Quarantäne.

13.3.2020, 14:11 Uhr: Baden-Württemberg schließt Schulen und sagt Veranstaltungen ab

Wegen der Coronavirus-Pandemie schließt Baden-Württemberg von Dienstag an alle Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart mit. Außerdem werden öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 100 Teilnehmern untersagt. Das kündigte Ministerpräsident Wilfried Kretschmann (Grüne) an. Er rief außerdem zur Solidarität untereinander auf:

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Nachrichten Kretschmann: Alle müssen sich umeinander kümmern

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13.3.2020, 13:43 Uhr: Siebter Corona-Infizierter in Deutschland gestorben

Mit einem zweiten gestorbenen Mann in Baden-Württemberg sind bislang sieben Tote in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland bekannt. Es handele sich um einen 80 Jahre alten Mann aus Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen), der in einer Klinik behandelt wurde und positiv auf das neuartige Virus getestet worden war, teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit.

Neben den beiden Männern in Baden-Württemberg gibt es vier Tote in Nordrhein-Westfalen und einen in Bayern. Die Todesopfer in Deutschland waren zwischen 67 bis 89 Jahre alt. Zudem starb ein 60-jähriger Deutscher in Ägypten.

13.3.2020, 13:16 Uhr: Nordrhein-Westfalen schließt Schulen

Auch die Landesregierung in Nordrhein-Westfahlen hat beschlossen, die Schulen im Land in der kommenden Woche bis zu den Osterferien zu schließen. Ob auch Kitas betroffen sind, ist noch unklar.

13.3.2020, 12:42 Uhr: Regierung sagt Kredite ohne Begrenzung zu

In der Coronavirus-Krise will die Bundesregierung den Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen. Das sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in Berlin. „Es gibt keine Grenze nach oben bei der Kreditsumme, die die KfW vergeben kann“, sagte Scholz mit Verweis auf die staatliche Förderbank.

13.3.2020, 12:03 Uhr: Viele Bundesländer schließen Schulen und Kitas

Mehrere Bundesländer schließen wegen des Coronavirus ab Montag vorübergehend Schulen und Kitas. Nach Bayern und dem Saarland haben das nun auch Niedersachsen, Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein beschlossen. Rheinland-Pfalz will ebenfalls eine entsprechende Erklärung abgeben. Die Entscheidungen von Baden-Württemberg soll demnächst fallen. Wie lange die Einrichtungen geschlossen bleiben sollen, ist zurzeit unklar. Diese Rechte haben Eltern, wenn Schulen und Kitas schließen.

13.3.2020, 11:29 Uhr: Deutsche Bahn fährt weiter

Die Deutsche Bahn will ihren Betrieb wegen des Coronavirus innerhalb Deutschlands nicht einschränken. Die Versorgung der Gesellschaft mit Mobilität werde sichergestellt, kündigt Bahn-Chef Richard Lutz an. Zugleich weitet der Staatskonzern seine Kulanzregeln für Kunden deutlich aus. Im Fernverkehr gibt es allerdings Zugausfälle. Betroffen ist der internationale Bahnverkehr nach Italien. Die regelmäßig fahrenden ICE von Frankfurt am Main durch Baden-Württemberg über Offenburg und Freiburg nach Basel und Mailand fallen von sofort an aus. Direktverbindungen nach Italien seien nun nicht mehr möglich.

13.3.2020, 11:13 Uhr: Uefa sagt Pokalspiele ab

Die Europäische Fußball-Union hat den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Coronavirus-Krise vorerst ausgesetzt. Das teilte die Uuefa mit. Auch die Spiele in der englischen Premier League sind bis zum 4. April abgesagt. Zuvor hatte auch die DFL alle Bundesligaspiele ab Dienstag abgesagt.

13.3.2020, 10:54 Uhr: In Rheinland-Pfalz sollen Schulen und Kitas ab Montag geschlossen bleiben

Rheinland-Pfalz wird seine Schulen und Kitas nach SWR-Informationen von Montag an schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat für den Nachmittag zu einer Sondersitzung des Kabinetts eingeladen, auf der der Beschluss gefasst werden soll. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte bereits zu Beginn der Woche gesagt, dass die mündlichen Abiturprüfungen in Rheinland-Pfalz am Montag trotz möglicher Schulschließungen wie geplant stattfinden sollen. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministeriums verschiebt sich an den staatlichen Hochschulen der Start des Sommersemesters voraussichtlich auf den 20. April. Diese Rechte haben Eltern, wenn Schulen und Kitas schließen.

SWR3: ⚠ Update: Ab Dienstag bleiben auch in Baden-Württemberg Schulen und Kitas geschlossen. ⚠
Schlechte Nachrichten für viele Eltern. Habt ihr Tipps, wie ihr euch jetzt organisiert und die Betreuung der Kinder trotzdem gewuppt bekommt?

13.3.2020, 10:36 Uhr: Bundestag vereinfacht Kurzarbeit

Der Bundestag beschloss im Schnellverfahren und einstimmig die Erleichterung von Kurzarbeit für Unternehmen, die wegen der Coronakrise gefährdet sind. Mit dem Gesetz werden befristet bis Ende 2021 die Hürden für Kurzarbeit gesenkt. Auch Leiharbeiter sollen Kurzarbeitergeld erhalten und Arbeitgebern die Sozialbeiträge für Kurzarbeiter erstattet werden. Das Gesetz sollte am selben Tag vom Bundesrat gebilligt werden, damit es schnell in Kraft treten kann.

13.3.2020, 10:26 Uhr: Fußball-Bundesliga will Spielbetrieb ab Dienstag unterbrechen

Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende
solle aber, so weit möglich, weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL mit.

13.3.2020, 8:28 Uhr: Bayern schließt ab Montag alle Schulen

Bayern will wegen dem Coronavirus ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas bis zu den Osterferien. Das gab Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bekannt. Demnach sollen auch nicht notwendige Operationen in Krankenhäusern abgesagt werden, um Platz für Intensivpatienten zu schaffen. Angehörigen wird weitgehend der Besuch von Alten- und Pflegeheimen untersagt. Das Besuchsrecht werde deutlich eingeschränkt, sagte Söder. Zum Schutz älterer und kranker Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus werden auch die Besuchsmöglichkeiten an Bayerns Krankenhäusern stark eingeschränkt.

13.3.2020, 6:49 Uhr: Bund und Länder: Krankenhäuser sollen planbare Operationen verschieben

Bund und Länder wollen angesichts der Corona-Krise, dass Krankenhäuser alle planbaren Operationen verschieben, um Platz und Personal für Corona-Patienten zu schaffen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach einem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung gesagt: „Es darf auf keinen Fall dazu führen, dass wir wie in Italien und anderswo in die Situation kommen, dass in den Krankenhäusern Entscheidungen getroffen werden müssen, welcher Patient in welchem Alter behandelt wird. Dies ist nicht vereinbar mit unserer humanitären Auffassung von einer modernen und nachhaltigen Gesundheitspolitik.“ Die wirtschaftlichen Folgen für die Krankenhäuser sollen durch die gesetzlichen Krankenkassen ausgeglichen werden und es soll einen Bonus für bereitgestellte Intensivbetten geben, so Söder.

13.3.2020, 1:19 Uhr: Saarland schließt alle Schulen und Kindertageseinrichtungen

Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus werden im Saarland ab Montag alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. Dies geschehe aufgrund der Situation des Saarlandes als Grenzland zum Risikogebiet Grand Est in Frankreich, teilte die Staatskanzlei in der Nacht zu Freitag mit. Die Einrichtungen sollen demnach bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt, hieß es.

13.3.2020, 1:08 Uhr – Formel 1 sagt Saisonstart in Melbourne ab

Nach dem ersten Coronavirus-Fall in der Formel 1 und dem Rückzug des McLaren-Teams für den Grand Prix von Australien ist der Saisonauftakt in Melbourne abgesagt worden. Die Formel 1 teilte die Entscheidung zusammen mit dem Motorsport-Weltverband FIA und dem lokalen Veranstalter mit. Die Absage erfolgte nur wenige Stunden vor dem ersten freien Training. Vor den Toren der Rennstrecke warteten deshalb bereits Fans auf den Einlass. Die Formel 1 musste wegen der Epidemie bereits das für den 19. April in China geplante Rennen verschieben. Der Grand Prix von Bahrain am 22. März wird im besten Fall und aus Sicherheitsgründen vor leeren Rängen ausgetragen. Die anschließend angesetzte Vietnam-Premiere in Hanoi am 5. April steht außerdem in Frage. Nicht ausgeschlossen, dass die Formel 1 in diesem Jahr erst am 3. Mai in Zandvoort in den Niederlanden in die Saison startet.

12.3.2020 – Skigebiete in Tirol und Salzburg schließen

Tirol und Salzburg schließen wegen der Corona-Epidemie alle Seilbahnen. Die Wintersaison ist damit dort vorzeitig beendet. Die Lifte sind nur noch bis einschließlich Sonntag geöffnet – Hotels und andere Beherbungsbetriebe bis einschließlich Montag. Der Montag sei gewählt worden, damit eine „geordnete Rückreise der Gäste“ aus den Skigebieten erfolgen könne, hieß es.

12.3.2020 – Merkel: Verzicht auf Sozialkontakte „wo immer möglich“

Wegen der rasanten Ausbreitung des Virus hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bevölkerung dazu aufgerufen, wo immer möglich auf Sozialkontakte zu verzichten. Nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin, sagte sie am Abend, auch nicht notwendige Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollten abgesagt werden. „Das ist ein Aufruf an alle“, sagte Merkel. Bisher galt die Aufforderung der Bundesregierung, Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern abzusagen.

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Nachrichten Merkel: Schließung von Kitas und Schulen „eine Option“

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12.3.2020 – Krankenhäuser sollen Operationen verschieben

Um die Krankenhäuser für Coronapatienten freizuhalten, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden.Auch darauf haben sich Merkel und die Ministerpräsidenten am Abend verständigt. Die Regelung solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einem „Schutzschirm für Krankenhäuser“. 

12.3.2020 – Slowakei und Tschechien schließen Grenzen

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließen die Slowakei und Tschechien ihre Grenzen.

Die slowakische Regierung teilte mit, den internationalen Bus- und Zugverkehr in das Land zu stoppen. Wer aus dem Ausland zurückkomme, müsste für 14 Tage in Quarantäne, sagt Ministerpräsident Peter Pellegrini. Internationale Flughäfen sollen geschlossen werden, ebenso wie alle Sport- und Freizeitzentren wie Schwimmbäder und Skigebiete. Es werden Grenzkontrollen eingeführt und nur Menschen mit Wohnsitz in der Slowakei ins Land gelassen. Schulen bleiben für 14 Tage geschlossen. Der internationale Frachtverkehr soll aber aufrechterhalten werden.

Auch nach Tschechien dürfen Reisende aus Deutschland und anderen Risikostaaten nicht mehr einreisen. Das gelte aber nicht für diejenigen, die einen Wohnsitz in Tschechien hätten, sagt Innenminister Jan Hamacek. Tschechische Bürger, die im benachbarten Ausland arbeiteten, dürften weiterhin die Grenze überqueren. Ansonsten seien Reisen in Risikogebiete verboten. Außerdem untersagt die Regierung öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmern. Nach 20 Uhr dürfen sich keine Gäste mehr in Restaurants aufhalten.

12.3.2020 – Dax und Dow Jones stürzen um mehr als sieben Prozent ab

Die Europäische Zentralbank plant wegen der Coronakrise zusätzliche Anleihekäufe. Sie will dafür bis zum Jahresende 120 Milliarden Euro zusätzlich ausgeben. Außerdem sollen kleinere und mittlere Unternehmen leichter Kredite bekommen. Die Leitzinsen bleiben unverändert. Viele Anleger halten die EZB-Beschlüsse offenbar für nicht ausreichend - der Deutsche Aktienindex brach zeitweise um mehr als zehn Prozent ein. An der Wall Street gaben die Kurse um mehr als sieben Prozent nach, der Handel wurde kurz nach dem Auftakt vorübergehend unterbrochen.

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Nachrichten Dax bricht ein

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12.3.2020 – Erster Todesfall im Südwesten

In Baden-Württemberg ist der erste Coronapatient in seiner Wohnung gestorben. Der 67-Jährige aus dem Kreis Rems-Murr wurde positiv auf die Krankheit getestet. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten durch das Virus in Deutschland auf vier, die drei anderen Fälle stammten aus Nordrhein-Westfalen.

12.3.2020 – USA schließen 30 Tage lang Grenze für Reisende aus Schengenraum

Fans basteln Memes Tom Hanks: „Ja, ich bin in Corona-Quarantäne“

Tom Hanks und seine Frau Rita sind positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das hat der Schauspieler selbst über seine Social-Media-Accounts mitgeteilt. So geht es jetzt weiter.  mehr...

Im Kampf gegen das Coronavirus haben die USA bereits Einreisestopps für Ausländer verhängt, die zuvor in China oder dem Iran waren. Nun verkündet US-Präsident Donald Trump eine weitere Maßnahme: Auch Reisende aus dem Schengenraum kommen erst einmal nicht mehr in die USA. „Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen", sagte er in einer Ansprache an die Nation. Die EU habe nicht dieselben Schutzmaßnahmen wie die USA ergriffen, begründete Trump die Entscheidung. Das Einreiseverbot soll in der Nacht zum Samstag in Kraft treten. Trump erklärte, die Einschränkungen würden nicht für Amerikaner gelten, die sich entsprechenden Tests unterzögen. Auch Reisende aus Großbritannien seien ausgenommen. Warum es diese Ausnahme gibt, begründete Trump nicht.

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11.3.2020 – Italien schließt Geschäfte und Restaurants

Im Kampf gegen das Coronavirus schränkt Italien das öffentliche Leben weiter ein. Regierungschef Giuseppe Conte hat angekündigt, dass die meisten Geschäfte geschlossen bleiben müssen. Von den Schließungen ausgenommen seien Apotheken und Lebensmittelgeschäfte. Italien ist in Europa das am stärksten vom Coronavirus betroffenen. Das ganze Land gilt als Sperrzone. Trotz aller Maßnahmen breitet sich das Virus weiter aus. Die Krankenhäuser vor allem in der besonders betroffenen Region Lombardei sind am Limit. I

11.3.2020 – WHO spricht von Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Das Ausmaß der Erkrankungen und der Todesfälle weltweit habe zu dieser Entscheidung geführt, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Eine Pandemie ist laut WHO ein weltweiter Ausbruch einer neuen Krankheit. Inzwischen seien in 114 Ländern weltweit Covid-19-Erkrankungen erfasst worden, sagte der Generalsekretär. 

11.3.2020 – RKI: Elsass und Lothringen Corona-Risikogebiete

Das Robert-Koch-Institut hat drei Regionen in Frankreich zum Corona-Risikogebiet erklärt. Im Elsass, Lothingen und der Champagne-Ardenne an der Grenze zu Belgien könne das Virus fortgesetzt von Mensch zu Mensch übertragen werden, teilte das RKI mit. Die Regionen grenzen an Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Das südelsässische Département Haut-Rhin ist besonders vom Corona-Virus betroffen. Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hatte schon Anfang der Woche empfohlen, dass Pendler aus der Gegend, die zur Schule oder zur Arbeit nach Baden-Württemberg fahren, für zwei Wochen zu Hause bleiben sollten. Rund 46.000 Berufstätige pendeln täglich aus dem gesamten Elsass ins Badische zur Arbeit.

Michael Wegmer aus der SWR Wirtschaftsredaktion fasst zusammen, was das für die Pendler bedeutet.

Corona-Virus in Deutschland (Foto: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Nachrichten Corona-Ticker: Elsasspendler

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11.3.2020 – Stuttgarter Frühlingsfest abgesagt

Nach dem Rheinland-Pfalz-Tag in Andernach ist die nächste Großveranstaltung abgesagt worden. Die Stadt Stuttgart teilte mit, dass das Frühlingsfest in diesem Jahr wegen der Corona-Gefahr nicht stattfinden werde. Zum dreiwöchigen Fest waren mehr als eine Million Besucher im April und Mai auf dem Cannstatter Wasen erwartet worden.

11.3.2020 – Baden-Württemberg verschiebt Sommersemester-Start

In allen Hochschulen in Baden-Württemberg beginnt das Sommersemester erst nach Ostern. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Gesundheitsminister Manne Lucha (beide Grüne) haben einen Erlass auf den Weg gebracht. „Wir wollen den Prozess der Ausbreitung verlangsamen“, begründete Bauer die Anweisung. Bisher sei Baden-Württemberg noch in der Lage, die Infektionswege nachvollziehen zu können. Dies müsse möglichst lange so bleiben. Ein Ministeriumssprecher sagte, der Erlass betreffe den Vorlesungsbetrieb aber nicht die Forschungsarbeiten an den Hochschulen.

11.3.2020 – Merkel: „Es geht um das Gewinnen von Zeit“

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist es eine zentrale Aufgabe, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. „Das Virus ist in Europa angelangt, es ist da, das müssen wir alle verstehen“, sagte Merkel. Es gebe noch keine Therapie und keinen Impfstoff. 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung könnten nach Angaben von Experten infiziert werden, wenn das so bleibe. Wichtig sei, die Aubreitung des Virus zu verlangsamen, dass „wir unser Gesundheitssystem nicht überlasten“. „Es ist eben nicht egal was wir tun, es ist nicht vergeblich, es ist nicht umsonst“, sagte Merkel. „Es geht also um das Gewinnen von Zeit.“ Es sei nicht das Schlimmste, wenn Fußballspiele nicht wie gewohnt stattfinden könnten.

11.3.2020 - Rheinland-Pfalz-Tag in Andernach abgesagt

Der geplante Rheinland-Pfalz-Tag im Juni in Andernach findet wegen des Corona-Virus nicht statt. Das haben die Landesregierung und die Stadt Andernach bekanntgegeben. Angesichts der unvorhersehbaren Entwicklungen im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus könne ein Fest dieser Größenordnung nicht entsprechend vorbereitet werden, so Ministerpräsidentin Dreyer. Die Corona-Herausforderung nehme derzeit sämtliche Kräfte der an der Veranstaltung Beteiligten in Anspruch. Der Rheinland-Pfalz Tag sollte eigentlich vom 19 – 21. Juni in Andernach stattfinden. Die Veranstaltung wird seit 1984 jedes Jahr in einer anderen Stadt in Rheinland-Pfalz ausgerichtet. Für Andernach wäre es nach 1996 bereits das zweite Mal gewesen.

11.3.2020 – Krisenstab beschließt weitere Maßnahmen

Der gemeinsame Krisenstab des Bundesgesundheits- und des Innenministeriums beschäftigte sich am Dienstagabend vor allem mit der Frage, wie medizinische Engpässe vermieden werden können. Die Experten beschlossen, dass die Ausstattung für Intensivmedizin in Kliniken, etwa Beatmungsgeräte, vom Bundesgesundheitsministerium zentral beschafft werden soll.

Um Lieferengpässe zu vermeiden, soll außerdem mehr Sonntagsarbeit möglich sein; auch wird die Kontrolle des Sonntagsfahrverbots für LKW vorerst ausgesetzt. Gesundheitsminister Spahn betonte in den ARD-Tagesthemen, es gehe vor allem darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem die Auswirkungen bewältigen könne. Neben gesundheitlichen Fragen geht es weiterhin auch um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft. Bundesarbeitsminister Heil kündigte im ZDF-Heute Journal an, dass Vertreter von Wirtschaft, Gewerkschaften und der Bundesregierung noch in dieser Woche in Berlin zusammenkomme, um über weitere nötige Maßnahmen zu beraten.

11.3.2020 – EU will Wirtschaft mit 25 Milliarden Euro helfen

Mit 25 Milliarden Euro will die Europäische Union ihre Wirtschaft gegen die schlimmsten Folgen der Coronavirus-Epidemie wappnen. Nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen entsprechende Finanzhilfen an.

Das Geld komme aus den Strukturfonds und solle rasch fließen, sagte von der Leyen. Die EU wolle damit unter anderem das Gesundheitswesen, den Arbeitsmarkt sowie kleinere und mittlere Unternehmen stützen.

10.3.2020 – Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz empfehlen Absage von Großveranstaltungen

Nach Nordrhein-Westfalen, Bayern und dem Saarland empfehlen jetzt auch die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern in geschlossenen Räumen abzusagen. Es werde eine bindende Verordnung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg gebracht, kündigte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) an. Für die Kommunen sei sie eine „verbindliche Leitlinie“, sie müssen sich laut Ministerium an das Verbot halten. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte, die Empfehlung gelte bis Ende April. Die Teilnehmerzahl von 1.000 sei allerdings keine starre Grenze. Wenn es um eine Veranstaltung mit besonders gefährdeten Menschen gehe – zum Beispiel ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankung – könne die Grenze auch auf weniger Teilnehmer sinken. Sei der Veranstalter der Meinung, die Veranstaltung könne stattfinden, dürfe das nur in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt geschehen, sagte Dreyer.

10.3.2020 – Behörden in China lockern Einschränkungen in Wuhan

In China ist den Behörden nach eigenen Angaben ein Wendepunkt gelungen: In der Stadt Hubei sei die Corona-Epidemie „im wesentlichen eingedämmt“, sagte Staatschef Xi Jinping bei einem Besuch in der Region Wuhan. Die Behörden dort haben die Restriktionen gelockert, die seit Beginn der Quarantäne vor eineinhalb Monaten gegolten haben. In Wuhan war das neue Corona-Virus im Dezember zum ersten Mal bei Menschen aufgetreten. Seitdem haben sich mehr als 80.000 Menschen dort mit dem Virus infiziert, mehr als 3.100 sind daran gestorben. Jetzt sind die Zahlen aber rückläufig: Am Dienstag hätten sich in Wuhan nur noch 17 Menschen infiziert – weniger als zu Beginn der Veröffentlichung der Neuinfektionen Ende Januar.

10.3.2020 – Österreich mach Grenzen zu Italien dicht

Österreich hat einen vorläufigen Einreisestopp für Menschen aus Italien verhängt. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte: „Obersterstes Ziel ist, die Verhinderung des Austausches und damit das Einschleppen in unsere Gesellschaft.“ Eine Ausnahme soll es für Menschen mit einem ärztlichen Attest geben. Außerdem werden Lehrveranstaltungen an Universitäten spätestens ab Montag vorübergehend eingestellt.

Ostern steht an, die Pfingstferien ebenfalls. Viele Leute haben ihre Urlaube schon gebucht oder wollen planen. Corona macht vielen einen Strich durch die Rechnung. Wir klären, was Reisende wissen sollten – für den Urlaubsantritt oder -rücktritt.

10.3.2020 – Krankschreibungen gehen jetzt telefonisch

Zur Entlastung der Ärzte in der Coronavirus-Krise in Deutschland können sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege leichter bis zu sieben Tage krankschreiben lassen. Dafür müssen sie die Arztpraxen nicht aufsuchen: Eine telefonische Rücksprache mit dem Arzt reicht aus. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung verständigt, wie beide Seiten mitteilten. Diese Regelung gelte ab sofort für die nächsten vier Wochen.

In Deutschland bleiben am Dienstag als Reaktion auf die Corona-Epidemie außerden die Reichstagskuppel und die Dachterrasse des Bundestages für Besucher geschlossen. Laut Robert-Koch-Institut gibt es hierzulande mittlerweile 1.139 bestätigte Infektionen und zwei Todesfälle. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach am Abend in einem Video auf ihrem Instagram-Account davon, nicht zu verzweifeln. Das wirksamste Mittel gegen eine Situation wie diese sei der Faktor Zeit. Zeit zum Beispiel dafür, dass die Wissenschaft forschen kann und dafür, Krankenhäuser besser auszustatten.

In Italien hatte die Regierung das gesamte Land zuvor zur Schutzzone erklärt. Menschen dürfen jetzt nur noch aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen oder in Notfällen reisen. 60 Millionen Menschen sind davon betroffen.

9.3.2020 – Todesfälle in Deutschland

In Deutschland sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus erstmals Menschen gestorben. In Essen starb eine 89-jährige Frau, bei der das Virus am vergangenen Dienstag festgestellt worden sei. Außerdem starb eine Person in Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Das haben der Kreis Heinsberg und die Stadt Essen mitgeteilt. Zuvor war ein Deutscher im Ägypten-Urlaub gestorben. Er war damit der erste Deutsche, der an den Folgen des Virus' gestorben ist.

9.3.2020 – Merkel fordert entschlossenen Kampf gegen Corona

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fordert einen entschlossenen Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Keine Maßnahme sei vergebens, weil es vor allem darum gehe, das Tempo der Ausbreitung zu verlangsamen, sagte die Kanzlerin. Zuvor hatte schon der Präsident des Robert-Koch Instituts, Lothar Wieler, schnelle und weitergehende Vorkehrungen gegen die Verbreitung des Coronavirus gefordert. Es müsse über die mögliche Absage von Großveranstaltungen und Schließung öffentlicher Einrichtungen entschieden werden, so Wieler. Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheime müssten sich auf große Zahlen von Patienten einstellen. Wieler sagte weiter, es werde auch in Deutschland Todesfälle durch die Lungenkrankheit Covid-19 geben.

9.3.2020 – VfB Stuttgart gegen Bielefeld mit Zuschauern im Stadion

Das Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und Tabellenführer Arminia Bielefeld findet am Abend trotz der Ausbreitung des Coronavirus wie gewohnt statt. Das ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen dem Ministerium für Soziales und Integration, der Landeshauptstadt Stuttgart und dem VfB. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien „vor allem sicherheitsrelevante Aspekte“ gewesen, erklärten Ministerium und Stadt. Die örtliche Polizeibehörde habe von einer kurzfristigen Absage abgeraten, zudem seien viele auswärtige Fans schon auf dem Weg nach Stuttgart.

9.3.2020 – Lucha empfiehlt Absage von Großveranstaltungen

Der baden-württembergische Landesgesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) empfiehlt wegen des Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen. Sein Sprecher sagte am Montag in Stuttgart, Lucha schließe sich dem Appell von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an.

9.3.2020 – Hamsterkäufe: Weniger Spenden für Tafeln übrig

Die Tafeln in Deutschland können zurzeit wegen Hamsterkäufen deutlich weniger Lebensmittel an Bedürftige verteilen. Das hat der Chef des Tafel-Verbands Jochen Brühl der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ gesagt. Viele Kunden würden aus Angst vor dem Corona-Virus die Vorräte leer kaufen. Dadurch könnten Supermärkte weniger als sonst an die Tafeln spenden, so Brühl.

9.3.2020 – Koalitionstreffen: Kurzarbeit soll leichter werden

In Berlin ist das Treffen der schwarz-roten Koalitionsspitze zu Ende gegangen. Thema war unter anderem das weitere Vorgehen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) schrieb am Abend auf Twitter, die Koalition wolle wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise den Bezug von Kurzarbeitergeld erleichtern. Am Mittwoch würden im Kabinett alle „erweiterten Instrumente für Kurzarbeit“ ermöglicht, so der SPD-Politiker.

8.3.2020 – Erster Deutscher stirbt an Coronavirus

Der erste Deutsche ist am neuartigen Coronavirus gestorben – und zwar in Ägypten. Das hat das dortige Gesundheitsministerium mitgeteilt. Der 60-Jährige soll demnach vor einer Woche in das Land gereist sein.

8.3.2020 – Spahn: Mehr Großveranstaltungen absagen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet wegen des Corona-Virus weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland. Sicherheit gehe vor, deswegen müssten noch mehr Großveranstaltungen abgesagt werden, schrieb er auf Twitter. Zuletzt war unter anderem kritisiert worden, dass in Deutschland weiterhin Fußballspiele wie geplant stattfinden, während das in anderen EU-Ländern nicht der Fall ist. Laut dem Robert-Koch-Institut, sind in Deutschland bisher knapp 850 Infektionen nachgewiesen worden. Am Abend wollen die Spitzen von Union und SPD über Hilfen für deutsche Unternehmen beraten, die durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

5.3.2020 – Erster Mensch in der Schweiz stirbt an Covid-19

Eine 74-jährige Frau aus dem Kanton Waadt stirbt infolge einer Infektion mit dem neuen Coronavirus, teilte die Polizei mit. Die Frau gehörte zu einer Risikogruppe, da sie chronisch erkrankt war. In Deutschland steigt die Zahl der bestätigten Infektionen auf rund 350, teilte das Robert-Koch-Institut mit. Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Auch in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern werden steigenden Infektionszahlen gemeldet.

Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Weltweit gibt es fast 97.000 bestätigte Infektionen - davon sind inzwischen 53.000 Patienten wieder gesund. Am stärksten betroffen ist nach wie vor China mehr als 80.000 Infektionen. Größere Epidemien gibt es auch in Südkorea, im Iran und in Italien.

4.3.2020 – Spahn spricht jetzt von Pandemie

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet in Deutschland mit weiteren Corona-Infektionen. Der Höhepunkt der Ausbreitung sei noch nicht erreicht, sagte Spahn bei einer Regierungserklärung im Bundestag. Er erklärte außerdem, dass aus der Epidemie in China eine Pandemie geworden sei. 

In Baden-Württemberg gibt es jetzt 65 bestätigte Infektionen, eine Werkrealschule in Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird vorerst geschlossen. In Rheinland-Pfalz gibt es jetzt 7 Coronafälle.

In Italien werden alle Schulen und Universitäten bis zum 15. März geschlossen. Inzwischen gibt nach Angaben des italienischen Zivilschutzes mehr als 3.000 infizierte Menschen und mehr als 100 Todesfälle.

3.3.2020 - Weitere Fälle in Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz

In Baden-Württemberg steigt die Zahl der bestätigten Infektionen um elf auf insgesamt 37. Aus Vorsicht werden in einem Stuttgarter Gymnasium drei Schulklassen nach Hause geschickt. In Friedrichshafen (Bodenseekreis) müssen eine Klasse und ihr Lehrer zu Hause bleiben. Im Rems-Murr-Kreis wird zudem das Schulzentrum in Rudersberg komplett geschlossen. 

In Rheinland-Pfalz gibt zwei neue Fälle, jeweils einen in den Regionen Mainz und Kaiserslautern. Insgesamt sind damit fünf Infektionen in dem Bundesland bestätigt.

Mit der Leipziger Buchmesse wird eine weitere Großveranstaltung wegen des Coronavirus in Deutschland abgesagt. In der Schweiz stellt die Fußball-Liga den Betrieb ein. Alle Spiele in der 1. und 2. Liga sind bis zum 23. März ausgesetzt. Auch der Genfer Autosalon kann nicht stattfinden.

Um die Auswirkungen der Ausbreitung von Covid-19 auf die US-Wirtschaft abzufedern, senkt die US-Notenbank FED überraschend den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte.

2.3.2020 – Spahn: Kein Anlass für Hamsterkäufe

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es nicht für notwendig, dass die Menschen wegen der Ausbreitung des Coronavirus massenhaft Lebensmittel einkaufen. Spahn sagte im SWR, es bestehe kein Anlass davon auszugehen, dass Lebensmittel knapp würden. In einem anderen Interview warnte er davor, mit Fotos von leeren Lebensmittelregalen in Supermärkten einen falschen Eindruck zu erwecken. In Deutschland ist die Zahl der Coronafälle nach Angaben des Robert-Koch-Instituts inzwischen auf 150 gestiegen. 

29.2.2020 – Hamsterkäufe in Deutschland - Erster Todesfall in den USA

Einkaufen wegen Coronavirus Hamsterkäufe – das Netz nimmt's lustig

„Keine Panik“, sagen die Experten – und alle rennen los und kaufen die Supermärkte leer. Das Netz macht sich über die Hamsterkäufe überwiegend lustig, wir haben die schönsten Tweets und eine ernsthafte Einschätzung, wie viel Sinn das Hamstern macht.
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In deutschen Apotheken und Supermärkten kommt es zu Hamsterkäufen. Besonders gefragt: Desinfektionsmittel, Mundschütze, Konserven, Pasta und Klopapier.

Eine Frau im Bundesstaat Washington stirbt infolge einer Infektion mit dem neuen Coronavirus. US-Präsident Donald Trump kündigt verstärkte Grenzkontrollen an. Ausländische Reisende, die in den vergangenen 14 Tagen im Iran und in China waren, dürfen nicht mehr in die USA einreisen. Außerdem gilt für Amerikaner eine Reisewarnung der höchsten Stufe für betroffene Regionen in Italien und Südkorea.

28.2.2020 – Reisemesse ITB in Berlin und Basler Fastnacht abgesagt

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wird die Internationale Tourismus-Börse in Berlin abgesagt. Die Auflagen, die das zuständige Gesundheitsamt gemacht habe, seien für die Messe Berlin "nicht umsetzbar", teilte ein Messesprecher mit. In Karlsruhe wird die Messe IT Trans abgesagt. In den folgenden Tagen werden weitere Messen und Großveranstaltungen in Deutschland abgesagt oder verschoben.

Die Schweiz reagiert auf die Corona-Epidemie mit einem Verbot aller Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen. Davon betroffen sind die Basler Fasnacht, Konzerte und Sportveranstaltungen. Der Schutz der Bevölkerung habe oberste Priorität, heißt es in einer Mitteilung der Schweizer Regierung.

27.2.2020 – Bundesregierung verschärft Einreiseregeln

Die Zahl der Infektionen steigt deutschlandweit auf 46. Neue Fälle gibt es jetzt auch in Bayern und Hamburg.

Die Bundesregierung hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Einreiseregeln verschärft. An Flughäfen müssen künftig auch Reisende aus Südkorea, Japan, Iran und Italien ihren Aufenthaltsort nennen. Bisher mussten das nur Reisende aus China. Außerdem sollen Asylbewerber auf das Coronavirus getestet werden. 

26.2.2020 – Erste Infektion in Rheinland-Pfalz

Im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz wird der erste Corona-Fall in Rheinland-Pfalz bestätigt. Dabei handele es sich um einen 41-jährigen Soldaten, der bei einer Karnevalsveranstaltung Kontakt zu einem Infizierten in Nordrhein-Westfalen hatte. Einen Tag später wird das Coronavirus bei einem Patienten im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern festgestellt. Nach Angabe des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums handelt es sich um einen Mann, der sich bis vor kurzem im Iran aufgehalten hat und dort Kontakt mit einer "symptomatisch auffälligen Person" hatte. In den folgenden Tagen werden weitere Coronafälle in Rheinland-Pfalz festgestellt.

In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen werden neue Infektionen bestätigt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Deutschland am Beginn einer Epidemie. Er forderte die Bundesländer auf, ihre Pandemiepläne zu überarbeiten.

25.2.2020 – Erste Infektion in Baden-Württemberg bestätigt

Das Gesundheitsministerium in Stuttgart meldet eine erste Infektion mit dem neuen Coronavirus in Baden-Württemberg. Es handele sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen. Er sei zuvor in Italien gewesen. In den Tagen danach werden weitere Coronafälle im Land bekannt.

Auch in Nordrhein-Westfalen wird an diesem Tag eine erste bestätigte Infektion gemeldet. Es handele sich um einen Mann aus dem Kreis Heinsberg. Später wird der Virus auch bei seiner Ehefrau gefunden. Die beiden waren zuvor auf einer Karnevalsveranstaltung. Dort haben sich weitere Menschen angesteckt. Der Kreis Heinsberg entwickelt sich in den folgenden Tagen zur Region mit den meisten Coronafällen in Deutschland.

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Das Corona-Virus hat die Schweiz erreicht. Eine erste Infektion wird bestätigt. Auch in Österreich gibt es Infektionen. Auf der Kanareninsel Teneriffa sind rund 1.000 Menschen in einem Hotel in Quarantäne. Dort sind inzwischen zwei Fälle bestätigt.

22.2.2020 – Coronavirus breitet sich in Italien aus

In Italien werden 130 Infektionen und zwei Todesfälle bestätigt. Besonders betroffen sind die Lombardei und die Region Venetien. Als Reaktion werden elf Städte und Gemeinden unter Quarantäne gestellt. Der Karneval in Venedig am 24. Februar ist abgesagt.

19.2.2020 – Mehr als 2.000 Tote in China durch Coronavirus

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in China ist auf mehr als 2.000 gestiegen. Die Gesamtzahl der Krankheitsfälle in Festlandchina liegt jetzt bei mehr als 74.000.

16.2.2020 – Quarantäne in Germersheim endet

Für die aus der Region Wuhan zurückgeholten Bundesbürger endet die zweiwöchige Quarantäne in Germersheim. Sie waren auf dem Luftwaffenstützpunkt dort untergebracht. Alle Test auf den Virus seien negativ gewesen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Die Menschen können die Kaserne verlassen. In China sind inzwischen mehr als 66.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

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Auf dem in Japan abgeriegelten Kreuzfahrtschiff Princess Diamond steigt die Zahl der Infizierten weiter. Mittlerweile wurden mindestens 355 Menschen positiv getestet. Darunter befindet sich auch ein deutsch-irisches Paar. Sie sollen jetzt wie weitere 70 neu auf das Virus getestete Passagiere in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in China gilt in der Provinz Hubei nun ein Fahrverbot. Davon ausgenommen seien Fahrzeuge der Behörden sowie Transporte von lebenswichtigen Gütern, teilte die Regionalregierung mit. Einwohner müssten sich zudem regelmäßigen Gesundheitskontrollen unterziehen. Insgesamt sind nach offiziellen Angaben bislang 1.665 Menschen durch das Virus in China gestorben, 68.500 Menschen sind infiziert.

15.2.2020 – Erster Todesfall in Europa

Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit. Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen. In Frankreich gibt es bislang elf Coronafälle.

In Japan steht das Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" im Hafen von Yokohama unter Quarantäne wegen bestätigten Corona-Infektionen bei Passagieren und Crew. Weltweit sind mittlerweile mehr als 66.000 Erkrankungen bestätigt. Mehr als 1.500 Menschen sind bisher an Corona gestorben.

13.2.2020 – Mehr 1.300 Tote in China wegen Covid-19

In der vom Coronavirus besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei ist die Zahl der Todesopfer sprunghaft gestiegen. Insgesamt sind bis jetzt 1.310 Menschen gestorben, rund 48.000 sind infiziert. Der Anstieg bei den Erkrankungen ist den Angaben zufolge auf ein neues Verfahren bei der Diagnose zurückzuführen. 

4.2.2020 – Mehr als 24.000 infizierte Menschen in China

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus steigt in China weiterhin schnell an. Die Zahl der Patienten sei innerhalb eines Tages um fast 4.000 auf mehr als 24.000 angestiegen, berichtet die Gesundheitskommission in Peking. Die Zahl der Toten sei auf 490 gestiegen. In Deutschland gibt es bisher zwölf bestätigte Coronafälle.

2.2.2020 – Quarantäne in Germersheim beginnt

Für die 120 aus der chinesischen Region Wuhan ausgeflogenen deutschen Staatsbürger beginnt die 14-tägige Quarantäne auf dem Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Germersheim. Zuvor wurde das Virus bei zwei Rückkehrern nachgewiesen. Sie werden in der Uniklinik Frankfurt behandelt.

Auf den Philippinen stirbt erstmal ein Mensch außerhalb Chinas an den Folgen einer Corona-Infektion. Es handle sich um einen 44-jährigen Chinesen aus der besonders betroffenen Stadt Wuhan, teilte das Gesundheitsministerium mit. 

31.1.2020 – Zahl der Infektionen in China steigt rasant

In China ist die Zahl der Coronavirus-Patienten stark angestiegen - innerhalb eines Tages auf fast 9.700. Das hat die Gesundheitskommission mitgeteilt. Außerdem sind mittlerweile mindestens 213 Menschen an dem Virus gestorben. Die US-Regierung fordert ihre Staatsbürger ausdrücklich auf, nicht mehr nach China zu reisen.

30.1.2020 – WHO ruft globalen Notstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den internationalen Gesundheitsnotstand wegen des Coronavirus ausgerufen. Die Fälle hätten sich innerhalb einer Woche mehr als verzehnfacht. Mit schärferen Maßnahmen gegen Ansteckung soll das Risiko einer weiteren Verbreitung über Grenzen hinweg reduziert werden

29.1.2020 – Keine Lufthansa-Flüge nach China

Die Lufthansa streicht alle Flüge von und nach China. Auch andere große Fluggesellschaften wie zum Beispiel British Airways haben Flüge nach China ausgesetzt.

28.1.2020 – Coronavirus erreicht Deutschland

In einer Firma in Bayern wird der erste Fall einer Covid-19-Erkrankung bekannt. Infektionsquelle war eine Mitarbeiterin aus China. In den folgenden Tagen wird das Virus bei insgesamt 14 Mitarbeitern nachgewiesen. Die Firma schließt für zwei Wochen. Die Angestellten arbeiten in dieser Zeit von zu Hause aus.

In China sind nach offiziellen Angaben inzwischen mehr als 4.500 Menschen infiziert, die Zahl der Toten steigt auf 106.

25.1.2020 – Frankreich meldet erste Infektionen

In Frankreich sind drei Infektionen mit dem neuen Coronavirus bestätigt worden. Alle drei Erkrankten seien in China gewesen, teilte das Gesundheitsministerium mit

23.1.2020 – Wuhan wird abgeriegelt

Im Kampf gegen das Coronavirus riegelt China die Millionenstädte Wuhan und Huanggang ab. Zufahrtsstraßen und der Bahnhöfe werden gesperrt, der Flughafen von Wuhan darf nicht mehr angeflogen werden. Außerdem werden öffentliche Neujahrsfeiern abgesagt. Innerhalb weniger Tage soll in Wuhan ein neues Krankenhaus für 1.000 Patienten gebaut werden. An den chinesischen Aktienmärkten brechen die Kurse ein. Die Zahl der bestätigten Infektion liegt jetzt bei 630, 17 Menschen sind bislang gestorben.

30.12.2019 – Entdeckung des neuen Coronavirus in Wuhan, China

Der chinesische Arzt Li Wenliang informiert andere Arztkollegen über sieben Patienten, die mit Verdacht auf eine Infektion mit einem SARS-Virus im Zentralkrankenhaus in Wuhan behandelt werden. Bis zum 3.1.2020 werden der WHO 44 Erkrankte gemeldet. Im Februar wird der Erreger als "SARS-CoV-2" benannt, die Krankheit als "Covid-19".

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