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Der 1. FC Kaiserslautern möchte sein Insolvenzverfahren mit der Hilfe einer Gruppe von regionalen Investoren bestreiten. Das ist das Ergebnis des Gläubigerausschusses.

Die Mitglieder des Gläubigerausschusses sehen „in der regionalen Investorengruppe die wirtschaftlich beste Basis für eine nachhaltig belastbare Zukunft des Vereins“. Die Verträge müssen jedoch noch ausgehandelt werden. Das solle möglichst schnell geschehen, sagt FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt, um die Lizenz für die kommende Saison zu sichern.

Mit der Finanzierung der bevorstehenden Saison und der Lizenz sei allenfalls ein Etappenziel erreicht. Es gehe aber darum, den FCK langfristig wieder auf ein sicheres Fundament zu stellen. Den Einstieg der lokalen Investoren sieht Voigt als Anfang. Jetzt könne ein Insolvenzplan erstellt werden. Wenn der vom Gericht abgesegnet werde und die Gläubiger zustimmten, könne der FCK neu starten. Voigt sagte, es gebe mehrere Gespräche mit weiteren möglichen Investoren, die Interesse signalisiert hätten.

Groß-Investor aus Dubai ist nicht dabei

Der Verein befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nicht in Vertragsverhandlungen geht der FCK mit der sogenannten Dubai-Gruppe, hinter deren Offerte der 71 Jahre alte deutsche Geschäftsmann Horst Peter Petersen stehen soll. Von ihm hieß es, dass er mit 20 Millionen Euro in den Verein einsteigen und 75 Prozent der Anteile der Kapitalgesellschaft kaufen wolle.

Der vom Amtsgericht Kaiserslautern bestellte Sachwalter Andreas Kleinschmidt sprach bei der Pressekonferenz davon, dass man die Transaktionssicherheit nicht abschließend habe klären können. Außerdem hätte es Probleme mit verbandsrechtlichen Regularien geben können.

Zu der regionalen Investorengruppe um Sprecher Giuseppe Nardi zählen auch Peter Theiss, Klaus Dienes, Dieter Buchholz und Axel Kemmler. Bei Nardi und Co. wird von einem Angebot um die acht Millionen Euro berichtet. Zu der Summe wollte der FCK keine Angaben machen. Mit dem Geld soll der sportliche Fortbestand des hoch verschuldeten Clubs gewährleistet werden.

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