Der Albtraum aller Autobauer: Teils geheime Daten über Produktionsabläufe, Mitarbeiter und Baupläneübers sind übers Internet abrufbar – für jeden. Genau das ist offenbar mehr als 100 Unternehmen aus der Automobilbranche passiert – darunter Volkswagen, Toyota, Ford und Tesla.

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SWR3 Kurzmeldungen

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21. Juli 2018

Bosnien-Krieg: Noch immer 7.000 Vermisste

23 Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Bosnien-Herzegowina sind noch mehr als 7.000 Menschen verschollen. Forensiker versuchen noch immer, unbekannte Skelette zu identifizieren. Dazu werde deren Genmaterial mit dem mutmaßlicher Angehöriger abgeglichen, sagte die Leiterin des Vermissten-Instituts in Sarajevo in einem Interview. In dem Krieg zwischen 1992 und 1995 haben sich Serben, Bosnier und Kroaten bekämpft. Mehr als 100.000 Menschen wurden getötet.

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21. Juli 2018

G20-Treffen startet

Die Finanzminister der zwanzig größten Industriestaaten und Schwellenländer treffen sich heute und morgen in Buenos Aires. Die Themen reichen von weltweiten Risiken für die Wirtschaft bis zum Kampf gegen die Finanzierung von Terror. Es dürfte auch um den Handelsstreit der USA mit China und der EU gehen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will am Rande des Treffens mit seinem US-Kollegen Steven Mnuchin zusammenkommen. Dabei werde er für die gemeinsame Position der EU werben, so Scholz, nämlich dass eine Eskalation des Handelskonflikts niemandem Wohlstand bringe. Er erwartet keinen raschen Durchbruch im dem Konflikt.

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21. Juli 2018

Bauern sehen Brandgefahr wegen Trockenheit

Wegen der langen Trockenheit und anhaltenden Hitze steigt nach Einschätzung der Bauern in Deutschland die Brandgefahr auf den Feldern. Das Risiko könne vor allem bei der Ernte des Getreides in den nächsten zwei Wochen sehr hoch sein, sagte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Einige Landwirte hätten sich vorbereitet und Wassertankwagen an die Erntefelder gestellt. Am Freitag und Samstag haben unter anderem Felder im badischen Rheinmünster und Heuballen auf einem Hof im pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau gebrannt.

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21. Juli 2018

Kassenärztliche Vereinigung warnt vor Ärztemangel

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, warnt vor den Folgen eines Ärztemangels in Deutschland. Er sagte der Rheinischen Post, schon jetzt fehlten in Praxen und Krankenhäusern 10.000 Ärzte. Das entspreche einem kompletten Studienjahrgang. Ein Drittel der Hausärzte sei schon im rentenfähigen Alter und werde in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand gehen. Bei den Fachärzten sei es ähnlich, so Gassen. Die Politik müsse gegensteuern. Er sprach sich dafür aus, den Notdienst neu zu organisieren.

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21. Juli 2018

"Sophia": Deutsche Politiker fordern schnelle Lösung

Deutsche Politiker fordern eine schnelle Lösung im Streit über die europäische Marine-Mission „Sophia“. Die Grünen-Politikerin Franziska Brantner schlägt vor, schnellstmöglich ein Konzept zur Verteilung der Bootsflüchtlinge zu erarbeiten. Sie habe Verständnis für die Haltung der italienischen Regierung, die keine aus Seenot geretteten Flüchtlinge mehr aufnehmen will. Diese Methode ginge aber zu Lasten der Menschen, die am wenigsten dafür könnten, so Brantner. Der CDU-Politiker Henning Otte findet, das Mandat der „Sophia“-Mission solle künftig auch das Verteilen der geretteten Flüchtlinge umfassen. Italien dürfe nicht allein gelassen werden.

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21. Juli 2018

Israel: Hamas verkündet Feuerpause

Die radikalislamische Hamas hat nach der jüngsten Gewalteskalation im Gazastreifen eine Feuerpause mit Israel verkündet. Ein Hamas-Sprecher sagte, Ägypten und die Vereinten Nationen hätten vermittelt. Israel bestätigte das nicht. Allerdings sagte eine Armeesprecherin, in der Nacht seien keine Raketen oder Mörsergranaten mehr auf israelisches Gebiet gefeuert worden. Auch Israel habe keine neuen Angriffe gestartet. Gestern sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen fünf Menschen getötet worden, vier Palästinenser und ein israelischer Soldat. Nach dem Tod des Soldaten hatte die israelische Armee mit Panzern und Flugzeugen Hamas-Ziele im Gazastreifen angegriffen. Die Hamas hatte schon vor einer Woche eine Waffenruhe erklärt.

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20. Juli 2018

Rückrufaktion bei Ford: 190.000 Autos betroffen

Ford ruft 190.000 Autos zurück in die Werkstätten. Bei einigen Wagen könnte ein Teil der Kupplungsanlage brechen. Das kann im schlimmsten Fall zu Rauch und Feuer im Motorraum führen. Betroffen sind die Baureihen Focus, C-Max und Transit Connect. Erst vor zwei Tagen hatte Ford in den USA eine halbe Million Autos wegen Problemen bei der Automatik-Schaltung zurückrufen müssen.