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Michael Haas (Foto: SWR3)

Der Sonntagskrimi feiert Jubiläum! Und zum 50. Geburtstag ermitteln in einer Doppelfolge erstmals die Tatort-Teams aus München und Dortmund gemeinsam.

Und so ermitteln die Münchener Batic und Leitmayr dieses Mal in Dortmund, zusammen mit Kommissar Faber und seinem Team in einem Fall von Drogenhandel und organisierter Kriminalität.

Leitmayr und Batic fahren nach Dortmund

In München wird ein Mann niedergestochen. Mit letzter Kraft kann er sich zum Polizeipräsidium schleppen und sogar noch eine Aussage machen. Leichtes Spiel für Batic und Leitmayr, denn schnell haben sie den Namen des Täters. Nur leider flieht der Mann, ein Italiener, nach Dortmund. Er scheint dort Leute zu kennen, die ihn in einer unscheinbaren Pizzeria unterbringen. Und genau die wird zufällig gerade von Kommissar Faber und seinen Kollegen observiert. Die Polizei glaubt, dass in der Pizzeria von der Mafia Drogen umgeschlagen werden, im großen Stil.

Szenenbilder Tatort „In der Familie“ (Foto: ard-foto s1, WDR/Frank Dicks)
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Team Dortmund und München arbeiten zusammen – irgendwie

Natürlich könnten die Dortmunder einfach in die Pizzeria spazieren und den Mörder festnehmen, doch das will Faber auf keinen Fall. Natürlich gibt das gleich Krach mit den angereisten Kommissaren aus München. Die bestehen auf einer Festnahme, weil es bei Mord keinen Spielraum für die Beamten gibt. Faber will aber lieber warten und die Hintermänner mit hochgehen lassen. Es beginnt eine Zitterpartie aus Abwarten und sofort zuschlagen können. Und da ist dann ja auch noch Fabers Idee mit der verdeckten Ermittlung.

Zwischen Drogensumpf und Familienidylle

Also mich hat die Handlung gepackt. Besonders, weil die Bösen in diesem Film nicht immer abgrundtief böse sind, sondern es viele Abstufungen gibt. So hängt die Pizzeria-Familie zwar knietief im Drogensumpf, ist zugleich aber auch ein warmherziges Zuhause für ihre Tochter – das ist fein erzählt.

Von daher mag ich diesen ersten Teil sehr und spannend ist er für mich auch. Weil das aber ein Doppel-Tatort ist, also ein Tatort mit zwei Teams und das in zwei Folgen, heißt auch für uns: zwei Kritiker – zwei Meinungen.

Ich schließe mich an! Teil eins war schon spannend und wie immer bei den beiden Teams gibt es jede Menge knochentrockene Sprüche. Allerdings war ich am Ende wirklich stinksauer auf Faber. Aber das zeigt ja, dass ich emotional voll dabei war.

Simone Sarnow, SWR3-Kritiker-Kollegin

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